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Die alte Brücke
Die mittelalterliche Steinbrücke über den Rio Sever, einst Zollübergang nach Spanien und Namensgeberin des Weilers.
◆ STADTVIERTEL · MARVÃO
Während Marvão hoch oben auf dem Felsen thront, liegt Portagem unten am Wasser: ein kleiner Weiler dort, wo der Rio Sever durch die Serra de São Mamede strömt. Der Name verrät die Geschichte – hier stand einst die Zollstation an der Brücke, über die Reisende und Waren auf dem Weg nach Spanien Abgaben entrichteten. Die alte, mittelalterliche Steinbrücke überspannt den Fluss bis heute. Rundherum laden ein Flussbad, schattige Picknickplätze und einige der bekanntesten Landgasthäuser der Region zum Verweilen ein – das kulinarische und entspannte Gegenstück zum strengen Felsendorf oben.

Portagem verdankt seine Existenz dem Fluss und der Brücke. Über Jahrhunderte war die alte Steinbrücke über den Rio Sever ein wichtiger Übergang auf dem Weg zwischen dem portugiesischen Hinterland und Spanien – und an ihr wurde Zoll erhoben, woher der Name Portagem stammt. Noch heute spannt sich der mittelalterliche Bogen über das klare Wasser, das aus den Höhen der Serra de São Mamede herabkommt.
Heute ist der Weiler vor allem ein Ort des Genusses und der Erholung. Am Fluss laden ein angelegtes Flussbad und schattige Plätze unter alten Bäumen zum Verweilen ein, besonders im heißen Alentejo-Sommer. Rundherum liegen einige der bekanntesten Landgasthäuser der Region – Adressen, die seit Jahrzehnten für die kräftige Küche des Alentejo stehen und an Wochenenden Gäste aus der ganzen Umgebung anziehen.
Von Portagem aus ist man in wenigen Minuten an der römischen Stadt Ammaia, kann in die Serra hineinwandern oder die Serpentinen zur Vila hinauf nehmen. Wer Marvão nicht nur als Felsendorf, sondern als lebendige Landschaft erleben will, beginnt oder beendet seinen Tag gern hier unten am Wasser.
01 · Highlights
Highlight
Die mittelalterliche Steinbrücke über den Rio Sever, einst Zollübergang nach Spanien und Namensgeberin des Weilers.
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Ein angelegtes Flussbad mit klarem Bergwasser und schattigen Picknickplätzen – die Sommerfrische am Fuß von Marvão.
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Traditionsreiche Landgasthäuser mit Migas, Ensopado de Borrego und Schwarzem Schwein – einige seit den 1960er-Jahren in Familienhand.
Highlight
Ausgangspunkt für Wanderungen in den Naturpark São Mamede und die kurze Fahrt zur römischen Stadt Ammaia.
02 · Essen & Trinken
03 · Sehenswürdigkeiten
04 · Aktivitäten
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Portagem bedeutet auf Portugiesisch so viel wie Maut oder Zoll. An der alten Brücke über den Rio Sever wurde einst für den Übergang nach Spanien Abgabe erhoben – daher der Name des Weilers.
Ja, am Fluss gibt es ein angelegtes Flussbad mit klarem Wasser aus der Serra, das im heißen Alentejo-Sommer eine willkommene Abkühlung bietet. Drumherum liegen schattige Picknickplätze.
Sehr. Im Tal liegen einige der bekanntesten Landgasthäuser der Gegend, die seit Jahrzehnten für die kräftige Alentejo-Küche stehen – von Migas über Lammeintopf bis zum Schwarzen Schwein. An Wochenenden empfiehlt sich eine Reservierung.
Nur wenige Kilometer über die Serpentinenstraße – mit dem Auto etwa zehn Minuten bis vor das Stadttor der Vila. Von Portagem aus erreicht man auch die römische Stadt Ammaia in kurzer Zeit.
07 · In der Nähe
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