Highlight
Hafenpromenade
Fähren, Fischerboote und bunte Fassaden – das geschäftige Entree der Insel mit Blick auf den Golf von Neapel.
◆ INSELORT · CAPRI
Der Hafen ist Capris Drehscheibe: Hier legen Fähren und Tragflügelboote aus Neapel und Sorrent an, hier starten die Bootstouren um die Insel, und die Funicolare zieht Ankommende in vier Minuten zur Piazzetta hinauf. Wer bleibt statt durchzueilen, findet bunte Fischerhäuser, einen Kiesstrand mit Blick auf den Golf und am Westende die antiken Reste des Palazzo a Mare.

Für die meisten beginnt Capri in Marina Grande – und für viele endet es hier auch zu schnell: runter von der Fähre, rein in die Funicolare, hinauf zur Piazzetta. Dabei lohnt der Hafenort einen zweiten Blick. Hinter den Anlegern reihen sich die bunten Häuser der alten Fischersiedlung, an der Promenade verkaufen Kioske Limoncello und Fährtickets, und westlich der Mole beginnt der größte Strand der Insel – Kies, klares Wasser und der Golf von Neapel als Panorama.
Wer weiter nach Westen läuft, stößt auf eines der stillsten antiken Areale Capris: Beim Palazzo a Mare ließ schon Kaiser Augustus eine Meeresvilla errichten; ihre Reste liegen heute zwischen Gärten und Badefelsen. Das Bagno-Stabilimento Bagni di Tiberio, nur zu Fuß oder per Boot erreichbar, badet buchstäblich in römischer Geschichte – Mauerzüge der Kaiservilla rahmen die Liegen.
Marina Grande ist außerdem der Startpunkt fast aller Bootstouren: Die klassische Inselumrundung mit Faraglioni-Durchfahrt legt hier ab, ebenso die Boote zur Blauen Grotte. Und die Chiesa di San Costanzo, dem Schutzpatron der Insel geweiht, zählt zu den ältesten Kirchen Capris – ein byzantinisch geprägter Bau, an dem die Inselgeschichte lange vor dem Tourismus begann.
01 · Highlights
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Fähren, Fischerboote und bunte Fassaden – das geschäftige Entree der Insel mit Blick auf den Golf von Neapel.
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Der größte Strand der Insel: Kies, klares Wasser und freie wie bewirtschaftete Abschnitte direkt westlich des Hafens.
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Baden zwischen den Mauerresten einer Kaiservilla – das Stabilimento ist zu Fuß oder per Boot erreichbar.
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Die Standseilbahn zieht in rund vier Minuten von der Hafenpromenade zur Piazzetta hinauf – die schönste Ankunft der Insel.
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Eine der ältesten Kirchen Capris, dem Schutzpatron der Insel geweiht – byzantinisch geprägt und wohltuend still.
02 · Aktivitäten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Am schnellsten mit der Funicolare, die direkt an der Hafenpromenade startet und in rund vier Minuten zur Piazzetta fährt. Alternativ fahren Busse und offene Taxis die Serpentinen hinauf. Zu Fuß führen alte Treppenwege nach oben – schön, aber schweißtreibend mit Gepäck.
Ja – westlich des Hafens liegt der größte Strand der Insel mit freien und bewirtschafteten Abschnitten. Noch stimmungsvoller sind die Bagni di Tiberio etwas weiter westlich, wo zwischen den Resten einer römischen Kaiservilla gebadet wird.
Praktisch alle Touren legen an der Mole von Marina Grande ab: die klassische Inselumrundung mit Faraglioni-Durchfahrt ebenso wie die Zubringerboote zur Blauen Grotte. Tickets gibt es an den Kiosken am Hafen; in der Hochsaison lohnt es, früh am Tag zu fahren.
Für kurze Aufenthalte und Bootsfans ja: Die Wege zu Fähre und Touren sind kurz, die Preise moderater, und abends kehrt am Wasser Ruhe ein. Das mondäne Inselleben rund um die Piazzetta liegt eine Funicolare-Fahrt entfernt.
07 · In der Nähe
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