Highlight
Centro Andaluz de Flamenco
Größtes Flamenco-Archiv und -Dokumentationszentrum der Welt.
◆ STADTVIERTEL · JEREZ DE LA FRONTERA
Nördlich der alten Stadtmauer entstand im 14. Jahrhundert das Barrio de Santiago, das bis heute als eine der Wiegen des Flamenco gilt. In seinen weißgekalkten Gassen, an der Plaza de Santiago und in den Tabancos wurden Generationen von Sängern und Tänzern geboren.

Santiago wuchs als Vorstadt vor den almohadischen Mauern, deren Reste an der Calle Muro und der Calle Ancha bis heute sichtbar sind. Es ist ein dicht bewohntes, volkstümliches Viertel mit traditioneller andalusischer Architektur, Innenhöfen voller Blumentöpfe und alten Kirchen.
Hier liegt das Centro Andaluz de Flamenco, das größte Flamenco-Archiv der Welt, und hier reiht sich Peña an Tabanco. Die historische Rivalität mit dem Nachbarviertel San Miguel um den Titel des echtesten Flamenco-Barrios ist legendär.
Wer den Flamenco von Jerez in seiner reinsten, intimsten Form erleben will – spontan, in einer Sherry-Schenke statt auf einer Touristenbühne – kommt nach Santiago.
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Santiago gilt als eine der Wiegen des Flamenco und brachte zahllose Cantaores hervor; im Viertel liegt auch das Centro Andaluz de Flamenco, das weltgrößte Flamenco-Archiv.
In den traditionellen Tabancos und Peñas des Viertels finden spontane, intime Auftritte statt – die typische Jerez-Variante abseits großer Tablaos.
07 · In der Nähe
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