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Kirchturm & Pfarrkirche St. Peter und Paul
Der freistehende barocke Glockenturm überragt den Platz um rund 80 Meter – das Wahrzeichen des ganzen Schlerngebiets.
◆ ORTSTEIL · KASTELRUTH
Um den Dorfplatz mit dem freistehenden, rund 80 Meter hohen Kirchturm drängen sich Kastelruths bemalte Bürgerhäuser, Gasthöfe und Läden zu einem der schönsten Ortskerne Südtirols. Gleich dahinter steigt der bewaldete Kofel mit seinem Kalvarienberg auf – keine fünf Gehminuten trennen den Espresso am Platz von der Stille zwischen den Kreuzwegkapellen.

Kastelruths Mitte ist kein Zufallsprodukt: Nach dem großen Dorfbrand des 18. Jahrhunderts wurde der Kern neu aufgebaut, und aus dieser Zeit stammt das Ensemble, das den Ort bis heute prägt – die Pfarrkirche St. Peter und Paul, ihr freistehender barocker Glockenturm und die stattlichen Häuser am Platz, deren bemalte Fassaden von bäuerlichem Selbstbewusstsein erzählen. Der Turm ist mit rund 80 Metern einer der höchsten des Landes; sein Geläut gehört zum Dorf wie der Blick auf den Schlern.
Hinter der Kirche beginnt der Kofel, der bewaldete Hügel, dem Kastelruth seinen Namen verdankt: Hier stand das "zerbrochene Kastell", das Castelrotto. Heute führt ein Kreuzweg mit Kapellen durch den Wald hinauf – ein kurzer, stiller Spaziergang, der oben mit dem schönsten Blick über Dachlandschaft, Turm und Dolomiten belohnt. Zur Abendsonne ist der Kofel der beste Platz des Dorfes.
Dazwischen lebt der Ortskern in einem angenehm unaufgeregten Rhythmus: morgens Bauernbrot und Speck aus den Läden, mittags Schlutzkrapfen in den getäfelten Stuben der Gasthöfe, abends das Licht auf den Fassaden. Zweimal im Jahr kippt die Ruhe ins Festliche – beim Oswald-von-Wolkenstein-Ritt im Frühsommer und beim Spatzenfest im Oktober, wenn das Dorfzentrum zur Bühne wird.
01 · Highlights
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Der freistehende barocke Glockenturm überragt den Platz um rund 80 Meter – das Wahrzeichen des ganzen Schlerngebiets.
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Über Kreuzwegkapellen in 15 bis 20 Minuten auf den Burghügel – oben wartet der schönste Blick auf Dorf und Schlern.
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Die stattlichen Bürgerhäuser rund um den Platz tragen Fresken und Zunftzeichen – am schönsten im warmen Abendlicht.
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Vom Turmwirt bis zur Hotelstube: Im Ortskern wird Südtiroler Gasthausküche in Räumen serviert, die Jahrhunderte gesehen haben.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der historische Kern ist sehr kompakt und größtenteils den Fußgängern überlassen; Besucher parken am Ortsrand und sind in wenigen Minuten am Dorfplatz. Wer mit dem Bus aus Bozen oder Seis kommt, steigt ohnehin direkt am Rand des Zentrums aus.
Unbedingt – es sind nur 15 bis 20 Minuten über den Kreuzweg mit seinen Kapellen, und oben öffnet sich der beste Blick über Kirchturm, Dächer und die Schlernwand. Am schönsten ist es am späten Nachmittag, wenn das Licht warm auf den Fassaden liegt.
Beim Spatzenfest im Oktober, wenn die Fans der Kastelruther Spatzen zu Tausenden anreisen, und beim Oswald-von-Wolkenstein-Ritt im Frühsommer. An normalen Sommerabenden bleibt das Zentrum angenehm dörflich – die Tagesgäste sind dann längst auf der Alm oder wieder abgereist.
Direkt im Kern stehen traditionsreiche Häuser wie das Hotel Lamm und mit dem Schgaguler ein puristisches Designhotel – beide sind ideale Ausgangspunkte, weil Busse, Läden und Gasthöfe vor der Tür liegen und die Seiser Alm Bahn in Seis schnell erreicht ist.
07 · In der Nähe
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