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Volkskundemuseum Dietenheim
Südtirols großes Freilichtmuseum: übertragene Höfe, Mühlen und Werkstätten erzählen vom bäuerlichen Leben des Landes.
◆ STADTVIERTEL · BRUNECK
Auf dem Sonnenhang nordöstlich der Stadt liegen Dietenheim und Aufhofen: zwei Dörfer aus alten Höfen, Feldern und Kirchtürmen, in denen Bruneck plötzlich ganz ländlich wird. Hier erzählt das Südtiroler Volkskundemuseum rund um den barocken Ansitz Mair am Hof vom bäuerlichen Leben des Landes, oberhalb von Aufhofen kocht der Gasthof Oberraut Wild und Knödel mit Talblick – und im Niedermairhof schläft man hinter Mauern, die 1304 erstmals erwähnt wurden.

Dietenheim hat sich seinen dörflichen Kern bewahrt wie kaum eine andere Brunecker Fraktion: Um Kirche und Dorfbrunnen stehen stattliche Paarhöfe mit getäfelten Stuben und Lärchenschindeln, dazwischen Obstgärten und Felder, die bis an die letzten Häuser reichen. Dass hier das Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde seinen Platz fand, wirkt nur folgerichtig – die Grenze zwischen Museumsgelände und gewachsenem Dorf ist angenehm unscharf.
Das Museum selbst gruppiert sich um den barocken Ansitz Mair am Hof: In den herrschaftlichen Räumen wohnt die Welt der Grundherren, auf dem weitläufigen Freigelände stehen originalgetreu übertragene Bauernhäuser, Mühlen, Backöfen und Werkstätten. Im Sommer machen Handwerksvorführungen, Bauerngärten und Tiere alter Rassen das Ganze lebendig – mit Kindern vergeht hier ein halber Tag wie im Flug.
Aufhofen, eine Viertelstunde zu Fuß weiter, legt noch eine Schicht Stille darauf: ein Weiler aus Höfen und Kapellen am Waldrand, über dem der Gasthof Oberraut seit Jahren Wild aus eigener Jagd und Südtiroler Klassiker serviert. Wer abends den Feldweg zurück nach Bruneck nimmt, sieht unten die Lichter der Stadt und oben die ersten Sterne – näher können sich Stadt und Land kaum sein.
01 · Highlights
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Südtirols großes Freilichtmuseum: übertragene Höfe, Mühlen und Werkstätten erzählen vom bäuerlichen Leben des Landes.
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Der barocke Herrensitz im Zentrum des Museums – herrschaftliche Räume als Kontrast zur bäuerlichen Welt draußen.
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Eine Viertelstunde über Feldwege zum stillen Weiler mit Kapellen, alten Höfen und weitem Blick über den Talkessel.
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Wildgerichte, Knödel und Schlutzkrapfen in getäfelten Stuben am Waldrand – eine der verlässlichsten Adressen des Tals.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Übernachten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Vom Brunecker Zentrum mit dem Citybus bis Dietenheim oder zu Fuß in etwa 30 Minuten leicht bergauf; mit dem Rad sind es rund 10 Minuten. Das Museum liegt mitten im Dorf rund um den Ansitz Mair am Hof, Parkplätze sind vorhanden.
Sehr – das weitläufige Freigelände mit Höfen, Mühlen, Backöfen, Bauerngärten und Tieren alter Rassen ist wie gemacht zum Entdecken, und im Sommer zeigen Vorführungen altes Handwerk. Ein halber Tag vergeht hier schnell.
Ja: Oberhalb von Aufhofen serviert der Gasthof Oberraut Wildgerichte und Südtiroler Klassiker in getäfelten Stuben, und im Niedermairhof übernachtet man in einem behutsam verwandelten Hof von 1304 mit acht Suiten und hausgemachtem Frühstück.
Wenn du Ruhe suchst, ja. Die Altstadt ist mit Rad oder Bus in wenigen Minuten erreicht, abends kehrt auf dem Sonnenhang dörfliche Stille ein. Für Skitage am Kronplatz pendelst du mit Citybus oder Auto zur Talstation in Reischach.
07 · In der Nähe
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