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Bonnefantenmuseum
Das Kunstmuseum von Aldo Rossi zog 1995 hierher; seine charakteristische Kuppel ist von überall in der Stadt zu erkennen.
◆ STADTVIERTEL · MAASTRICHT
Céramique ist Maastrichts modernes Aushängeschild: Auf dem Gelände der ehemaligen Steingutfabrik Société Céramique entstand in den 1990er- und 2000er-Jahren ein Viertel von Weltrang-Architekten. Hier prägen die Kuppel des Bonnefantenmuseums, weite Plätze und der Maasblick das Bild – ein bewusster Kontrast zur mittelalterlichen Altstadt gegenüber.
Céramique wurde in den 1990er- und 2000er-Jahren auf dem Gelände der früheren Steingutfabrik Société Céramique errichtet. Für die Entwürfe der Büro- und Wohngebäude holte man renommierte Architekten ins Boot: Das Bonnefantenmuseum entwarf Aldo Rossi, die Stoa stammt von Luigi Snozzi, der Wohnturm von Álvaro Siza, das Centre Céramique von Jo Coenen und die Résidence Cortile von Bruno Albert. So wurde das Viertel zu einem Freiluftmuseum zeitgenössischer Architektur.
Der Mittelpunkt ist der Plein 1992 – benannt nach dem Jahr, in dem im benachbarten Regierungsgebäude der Vertrag von Maastricht unterzeichnet wurde, mit dem die Europäische Union begründet wurde. Vom Platz blickt man auf den Turm von Siza und das Gebäude La Fortezza des Schweizer Architekten Mario Botta. Über die elegante Hoge Brug, eröffnet 2003 und entworfen vom Lütticher Büro René Greisch, sind das Viertel und die südliche Altstadt fußläufig verbunden.
Kulturell schlägt das Herz im Centre Céramique an der Avenue Céramique – mit Bibliothek, Ausstellungsräumen und dem Maastricht Museum gehört es zu den meistbesuchten Kultureinrichtungen der Stadt. Die unverwechselbare Kuppel des Bonnefantenmuseums, das 1995 hierher zog, ist von weit her zu erkennen und macht Céramique zum modernen Gegenpol der historischen Stadt am anderen Ufer.
01 · Highlights
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Das Kunstmuseum von Aldo Rossi zog 1995 hierher; seine charakteristische Kuppel ist von überall in der Stadt zu erkennen.
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Das von Jo Coenen entworfene Kulturhaus mit Bibliothek, Ausstellungen und dem Maastricht Museum ist eine der meistbesuchten Kultureinrichtungen der Stadt.
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Die 2003 eröffnete, geschwungene Fuß- und Radbrücke verbindet Céramique und die südliche Altstadt elegant über die Maas.
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Der zentrale Platz erinnert an den Vertrag von Maastricht; von hier sieht man den Siza-Turm und Mario Bottas Gebäude La Fortezza.
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Die historische Industriehalle an der Avenue Céramique ist ein erhaltenes Relikt der alten Steingutfabrik und dient als Ausstellungsort.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Es wurde auf dem Gelände der ehemaligen Steingutfabrik Société Céramique gebaut, deren Name bis heute weiterlebt.
Unter anderem Aldo Rossi (Bonnefantenmuseum), Mario Botta (La Fortezza), Luigi Snozzi (Stoa), Álvaro Siza (Wohnturm) und Jo Coenen (Centre Céramique).
Der Platz ist nach dem Jahr 1992 benannt, in dem im nahen Regierungsgebäude der Vertrag von Maastricht zur Gründung der EU unterzeichnet wurde.
Am schönsten zu Fuß über die 2003 eröffnete Hoge Brug oder über die historische Sint Servaasbrug – beide enden in wenigen Minuten im Viertel.
07 · In der Nähe
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