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Hans-und-Paula-Steger-Weg
Der Panorama-Klassiker von Compatsch nach Saltria: fast eben, kinderwagentauglich und immer mit Langkofel-Blick.
◆ ORTSTEIL · KASTELRUTH
Europas größte Hochalm breitet sich auf rund 56 Quadratkilometern über dem Schlerngebiet aus – ein Wiesenmeer vor Langkofel, Plattkofel und Schlern. Tagsüber für den privaten Autoverkehr gesperrt, gehört die Alm Wanderern, Bikern und im Winter den Skifahrern; Schwaigen wie die Gostner Schwaige machen die Einkehr zum eigentlichen Ziel.

Die Seiser Alm ist eine geologische und landschaftliche Ausnahmeerscheinung: ein sanft gewelltes Hochplateau, das sich über dem Schlerngebiet ausbreitet, gerahmt von den schroffen Wänden der Langkofelgruppe, dem Plattkofel und dem Tafelberg des Schlern – Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten. Im Frühsommer verwandeln Blumen die Mähwiesen in einen Teppich, im Herbst leuchten die Lärchen, im Winter wird daraus ein weites, sonniges Skigebiet im Verbund Dolomiti Superski.
Dass die Alm so still wirkt, ist gewollt: Die Straße hinauf ist tagsüber für den privaten Autoverkehr gesperrt, hinauf kommt man mit der Umlaufbahn ab Seis oder mit dem Bus. Oben verteilen sich die Gäste schnell – wer ab Compatsch eine halbe Stunde in Richtung Saltria oder Puflatsch geht, hat die Wiesen oft fast für sich. Die Schlernhexen, die der Sage nach auf den steinernen Bänken des Puflatsch tanzten, haben dem Berg seine Mythologie gegeben; die Hexenbänke sind bis heute ein Wanderziel.
Und dann die Schwaigen: Auf der Seiser Alm hat sich aus den alten Sennhütten eine Einkehrkultur entwickelt, die von der deftigen Brettljause bis zur Haubenküche reicht. In der Gostner Schwaige kocht Franz Mulser mit Heu und Almblumen, die Rauchhütte bei Saltria führt die vierte Generation – wer die Alm versteht, plant die Einkehr nicht als Pause, sondern als Ziel.
01 · Highlights
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Der Panorama-Klassiker von Compatsch nach Saltria: fast eben, kinderwagentauglich und immer mit Langkofel-Blick.
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Steinerne Bänke voller Sagen über die Schlernhexen – und einer der weitesten Blicke des ganzen Plateaus.
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Die große Tagestour über den Touristensteig auf das Schlernplateau – rund 1.000 Höhenmeter und ein Hüttenklassiker als Ziel.
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Von der Brettljause bis zur Heu-Gourmetküche der Gostner Schwaige – die Hütten der Alm sind Ziele, keine Zwischenstopps.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Aktivitäten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Tagsüber nicht: Die Almstraße ist für den privaten Autoverkehr gesperrt, nur Übernachtungsgäste der Almhotels erhalten geregelte Ausnahmen für An- und Abreise. Der normale Weg hinauf ist die Umlaufbahn ab Seis am Schlern oder der Bus nach Compatsch – genau diese Regelung hält das Plateau so ruhig.
Der Hans-und-Paula-Steger-Weg von Compatsch nach Saltria ist der Klassiker: weitgehend eben, kinderwagentauglich und gesäumt von Einkehrmöglichkeiten. Auch der Rundweg am Puflatsch zu den Hexenbänken ist gut machbar, hat aber etwas mehr Steigung.
Sehr – das Skigebiet gehört zum Verbund Dolomiti Superski und bietet breite, sonnige Hänge mit Blick auf Langkofel und Schlern, ideal für Genussfahrer und Familien. Dazu kommen präparierte Winterwanderwege, Loipen und Rodelbahnen; die Schwaigen sind auch im Winter bewirtschaftet.
Ja, von der einfachen Hütte bis zur Luxus-Lodge wie der ADLER Lodge ALPE. Übernachtungsgäste erleben die Alm in ihrer schönsten Form: morgens und abends, wenn die Tagesgäste fort sind und das Licht über den Wiesen liegt. Dafür sind die Preise oben spürbar höher als im Tal.
07 · In der Nähe
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