SehenswürdigkeitÜberdachte Einkaufsarkaden um einen Tempel – Secondhand, Elektronik, Streetfood, kaum Ketten.
Ein Geflecht überdachter Gassen, gewachsen statt geplant: Rund um den Ōsu-Kannon-Tempel sitzen Vintage-Läden, Plattenhändler, Elektronikbuden und Imbisse ohne erkennbare Ordnung nebeneinander.
Gewachsener als jede Shopping Mall heißt hier vor allem: kaum Ketten. Wer durch die Arkaden läuft, wechselt innerhalb weniger Meter von Secondhand-Kleidung zu Elektronik und Streetfood, ohne dass sich daraus eine Reihenfolge ergäbe.
Der Ton ist entspannter als in Tokios entsprechenden Vierteln, und die Preise liegen niedriger. Für alle, die in Nagoya gezielt nach Secondhand oder Elektronik suchen, macht genau das den Unterschied zwischen Stöbern und Abhaken.
Am 18. und am 28. jedes Monats kommt auf dem Tempelgelände ein Antikmarkt dazu — die beiden Termine, an denen das Viertel anders aussieht als an allen übrigen Tagen.
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An diesen beiden Tagen findet auf dem Gelände des Ōsu-Kannon-Tempels ein Antikmarkt statt. Er kommt zu den ohnehin geöffneten Arkaden hinzu, sodass sich Tempelgelände und Einkaufsgassen an diesen Terminen zu einem größeren Rundgang verbinden.
Der Ton ist entspannter, und die Preise liegen niedriger. Ōsu deckt ein ähnliches Spektrum aus Secondhand, Platten und Elektronik ab, tut das aber ohne den Betrieb und das Preisniveau der Tokioter Pendants.
Vintage- und Secondhand-Geschäfte, Plattenhändler, Elektronikbuden und Imbisse — nebeneinander und ohne thematische Sortierung. Große Ketten sind kaum vertreten, das Viertel besteht überwiegend aus einzelnen kleinen Läden.
Weil Ōsu kein durchgeplantes Einkaufszentrum ist, sondern ein über die Zeit gewachsenes Gassennetz rund um einen Tempel. Die Nachbarschaft von Plattenladen, Elektronikbude und Imbiss folgt keiner Flächenplanung, sondern der Geschichte des Viertels.
Die Einkaufsgassen sind überdacht, das Stöbern von Laden zu Laden funktioniert also auch bei schlechtem Wetter. Nur das Tempelgelände selbst liegt im Freien.
Umgebung
Erreichbar zu Fuß ab Ōsu.
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