Die kurze Antwort
Paniertes Schnitzel unter dunkler Hatchō-Miso-Sauce – süßer und kräftiger als das übliche Tonkatsu.
Zum Besuch gehört hier eine heiße Platte, nicht nur die Sauce. Das Lokal in 3 Chome Sakae im Bezirk Naka ist ein schlichtes Miso-Katsu-Haus.
Die Region um Nagoya braut Hatchō-Miso, ein besonders dunkles, lange gereiftes Sojabohnenmiso, und kippt es über so ziemlich alles. Beim Miso-Katsu wird ein paniertes Schweinekotelett damit übergossen; die Sauce ist dickflüssig, süßlich und salzig zugleich. Dazu gibt es Kohl und Reis. Wer unsicher ist, bestellt die Variante mit Sauce separat – „half and half“. Ebenfalls typisch für die Stadt: Tebasaki, scharf glasierte Hähnchenflügel.
Wer sich nur an der Straßenadresse orientiert, sucht den Eingang womöglich eine Ebene zu hoch und sollte auch unter Straßenniveau schauen. Als Bezugspunkt für die Anfahrt taugt der Bahnhof Nagoya.
Die Atmosphäre ist betont leger: Familien, Gruppen und Alleinessende sind gleichermaßen vorgesehen, mittags wie abends ist Andrang die Regel. Samstag und Sonntag durchgehend von 11:00 bis 23:00, unter der Woche mit Pause zwischen 15:00 und 17:00. Reservieren ist möglich, gezahlt wird auch mit Karte, Rakuten Pay oder Transit-IC; Mitnehmen und Liefern gehen ebenfalls, der Parkplatz ist kostenpflichtig.
Die Waraji-Variante bringt ein breites Schnitzel in der Form einer Strohsandale auf den Teller.
Neben dem klassischen Teller gibt es das Miso-Katsu auch als Teppan-Gericht auf der Eisenplatte.
Neben Schweineschnitzel steht auch Rinderfilet mit Miso auf der Karte.
Stimmen
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Davor & danach
Fragen
Der Begriff fällt 22-mal und deutet darauf hin, dass Gäste zwei Varianten nebeneinander vergleichen. Wer nicht einschätzen kann, wie kräftig die dunkle Hatchō-Miso-Sauce gerät, bestellt sie am besten separat und dosiert selbst.
Ja, das Lokal ist ausdrücklich für Alleinessende geeignet, die Atmosphäre gilt als leger und es gibt Sitzplätze mit Bedienung am Tisch. Zugleich sind Familien, Gruppen und Studierende als Publikum vermerkt – ruhig wird es dadurch mittags und abends eher nicht.
Kreditkarten werden akzeptiert, ebenso die elektronischen Wege Rakuten Pay und Transit-IC-Karte – also die Nahverkehrskarte, mit der viele Japanreisende ohnehin unterwegs sind. Bargeld bleibt damit eine Option, ist aber keine Voraussetzung.
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