Die kurze Antwort
Nach Ise der zweitwichtigste Schrein Japans – hier wird das heilige Schwert der Reichsinsignien vermutet.
Ein Schwert, das niemand zu Gesicht bekommt, macht diesen Ort aus. Der Atsuta-jingū gilt als Aufbewahrungsort des Kusanagi-Schwerts, einer der drei Reichsinsignien Japans – gezeigt wird es nie. Nach Ise ist Atsuta damit der zweitwichtigste Schrein des Landes, und er liegt nicht abgeschieden in den Bergen, sondern mitten in Nagoya, im Stadtteil Atsuta.
Vom Eingang führt der Weg unter mächtigen Kampferbäumen hindurch zur Haupthalle; einer von ihnen soll über tausend Jahre alt sein. Dieser alte Baumbestand ist der Grund, warum der Schrein trotz seiner Lage im Stadtgebiet ruhig wirkt – man geht ein paar Minuten unter Bäumen, bevor überhaupt eine Halle in Sicht kommt.
Auf dem Gelände zeigt ein Schatzhaus Schwerter und Masken, also genau die Gattung von Gegenständen, um die sich die Geschichte des Schreins dreht. Am Eingang steht außerdem ein bekannter Stand, der Kishimen verkauft – die flachen Nudeln, für die die Region bekannt ist. Beides lässt sich gut mit dem Rundgang verbinden.
Praktisch ist der Besuch unkompliziert: Das Gelände ist an allen sieben Wochentagen rund um die Uhr zugänglich, der Parkplatz ist kostenfrei, und Parkplatz, Eingang und Toiletten sind rollstuhlgerecht ausgeführt.
Hier betete Oda Nobunaga vor der Schlacht von Okehazama um den Sieg.
Verehrt wird Amaterasu, die Sonnengöttin, von der das Kaiserhaus abstammen soll.
Auf dem Gelände begegnet man mitunter Hühnern, die dem Schrein gehören.
Das Gelände hat mehrere Tore, einen Lageplan bekommt man vor Ort.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 12 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: DienstagVollster: Sonntag
Stimmen
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Umgebung
Fragen
Nein. Der Schrein gilt als Aufbewahrungsort des Kusanagi-Schwerts, einer der drei Reichsinsignien Japans, öffentlich gezeigt wird es aber nie. Wer nach Atsuta kommt, besucht den Ort, an dem das Schwert vermutet wird – nicht das Objekt selbst.
Der Rang ergibt sich aus dem, was hier vermutet wird: das heilige Schwert der Reichsinsignien. Damit steht Atsuta in der Bedeutung direkt hinter dem Schrein von Ise – und deutlich vor den meisten anderen Schreinen des Landes.
Gezeigt werden Schwerter und Masken – also genau die Gattung von Gegenständen, um die sich die Geschichte des Schreins dreht. Das Kusanagi-Schwert selbst gehört nicht dazu: Es gilt zwar als hier aufbewahrt, öffentlich zu sehen ist es aber nie.
Der Zugang zur Haupthalle führt durch einen alten Baumbestand aus mächtigen Kampferbäumen. Von einem dieser Bäume heißt es, er sei über tausend Jahre alt. Der Baumbestand ist der Grund, warum der Schrein mitten in Nagoya so abgeschirmt wirkt.
Kishimen sind die flachen Nudeln der Region um Nagoya. Am Eingang des Schreingeländes verkauft sie ein bekannter Stand, sodass sich ein Besuch der Anlage und ein Teller der regionalen Spezialität ohne Umweg verbinden lassen.
Ja, zum Gelände gehört ein kostenfreier Parkplatz, auf dem auch rollstuhlgerechte Stellplätze ausgewiesen sind. Eingang und Toiletten sind ebenfalls rollstuhlgerecht ausgeführt, sodass die Anfahrt mit dem Auto keine Hürde darstellt.
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