Was das Haus gut kann
Das Bad ist die Stärke des Hauses — sowohl das große Gemeinschaftsbad auf nach Geschlechtern getrennten Etagen als auch Duschköpfe und Pflegeprodukte, die sich sehen lassen können. Ebenso überzeugt die Ausstattung: hochwertige Matratzen, bequeme Zimmerkleidung, mehrere Föhnmodelle im Badebereich. Eine reine Damenetage ist für Frauen ein Grund, sich hier sicher und entspannt zu fühlen. Der Service ist überwiegend gut, das Haus sauber, das Frühstück in der Regel gut.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Grundriss ist die Schwäche der Zimmer: Waschbecken, Schreibtisch und Kühlschrank stehen in einem schmalen Gang, das Bett dahinter — ein großer Koffer lässt sich kaum aufklappen, obwohl die Zimmer insgesamt meist groß genug sind. Auch der Fußweg zur nächsten U-Bahn-Station ist nicht ganz kurz, zwischen fünf und acht Minuten — mit Gepäck oder bei Regen macht das einen Unterschied.
Wie der Aufenthalt gelingt
Frag beim Buchen nach einem Zimmer auf der Damenetage, wenn du allein reist — sie ist ein echter Pluspunkt. Das Ticket fürs Gemeinschaftsbad bekommst du beim Check-in, die Pflegeprodukte holst du dir an der Rezeption, im Zimmer liegen sie nicht. Nutze die großzügigen Zeiten: Einchecken ab dem frühen Nachmittag, Auschecken erst am späten Vormittag. Münzwaschmaschinen gibt es im Haus, ein großer Discounter und ein Konbini liegen in Gehweite. Und hinter dem Haus stehen Kirschbäume an der Brücke, abends beleuchtet.
Für wen das Haus passt
Das Haus zielt erkennbar auf Alleinreisende und kleine Gruppen, die abends noch ins Gemeinschaftsbad wollen und Wert auf Pflegeprodukte und Ausstattung legen — für Frauen ist die eigene Etage oft ausschlaggebend. Die Gegend ist ruhiger als das Ausgehviertel Sakae. Wer viel Gepäck dabeihat oder ein Zimmer braucht, in dem sich zwei Koffer gleichzeitig ausbreiten lassen, sollte dagegen den knappen Zuschnitt ernst nehmen.

































