Was das Haus gut kann
Zwei Dinge sprechen für das Haus: das kostenlose Frühstück und der hauseigene Shuttle zum Hauptbahnhof. Das Buffet ist meist gut, mit täglich wechselnden regionalen Gerichten und gutem Kaffee. Der Shuttle verkehrt tagsüber im Zehn- bis Fünfzehn-Minuten-Takt und fährt abends bis gegen 23 Uhr. Dazu kommen ein Convenience-Store im Gebäude, frei verfügbares Wasser und Kaffee in der Lobby sowie Waschmaschinen im Haus.
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Wo das Haus Grenzen hat
Am härtesten trifft es die Betten: Matratzen und Kissen sind deutlich zu fest. Wer eine weiche Unterlage braucht, sollte das einkalkulieren. Zweiter Reibungspunkt ist der Andrang am Morgen: Das Hotel hat sehr viele Zimmer, aber nur eine Ausgabestelle, entsprechend bilden sich Schlangen und der Geräuschpegel im Saal ist hoch.
Wie der Aufenthalt gelingt
Beim Frühstück hilft eines von beidem: sehr früh kommen oder ein Tablett nehmen und in Ruhe im Zimmer essen. Der Mitnahmeweg ist ausdrücklich vorgesehen und der beste Umgang mit dem Gedränge. Für den Weg zum Hauptbahnhof ist der Shuttle dem Fußmarsch klar vorzuziehen; morgens ist er allerdings gut gefüllt, mit sperrigem Gepäck planst du besser Zeit ein. Restaurants für das Abendessen liegen kaum vor der Tür, das gleichen der Laden im Haus und die Einkaufsstraße im Viertel aus. Rauchgeruch im Zimmer kommt vor – wenn dir ein rauchfreies Zimmer wichtig ist, prüf den gebuchten Typ beim Einchecken.
Für wen das Haus passt
Das Profil ist eindeutig: ein sehr großes Businesshotel mit Frühstück im Preis, niedriger Rate und Shuttleanbindung. Das passt zu Geschäftsreisenden, Alleinreisenden und allen, die vor allem einen ordentlichen Schlaf- und Arbeitsplatz suchen. Wer dagegen ein weiches Bett, viel Fläche im Zimmer oder ein ruhiges Frühstück erwartet, wird eher enttäuscht. Für längere Aufenthalte spricht die Nachbarschaft: Supermarkt, Cafés, Fitnessangebote und Einkaufsmöglichkeiten liegen fußläufig.

































