Was Gäste besonders loben
Kaum ein Haus in dieser Auswertung wird so einhellig für seine Erreichbarkeit gelobt: 16 von 30 ausgewerteten Rezensionen nennen sie, meist mit ein bis drei Gehminuten zum Ausgang der U-Bahn-Station, dazu ein Supermarkt gleich nebenan. Der Preis bekommt elf positive Nennungen und keine einzige kritische. Das dritte Zugpferd ist der Badebereich mit natürlichem Thermalwasser, Außenbad, Sauna und Kaltwasserbecken — neun Stimmen loben ihn ausdrücklich. Bemerkenswert ist außerdem die Sauberkeit: acht Nennungen, keine Gegenstimme, mit Details bis hin zu gepflegten Waschbereichen und hochwertigen Pflegeprodukten. Zwölf Gäste heben das Personal hervor, ein Bericht schildert vergessene Kopfhörer, die verpackt an die nächste Unterkunft nachgeschickt wurden.
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Woran du denken solltest
Die Zimmer sind der Preis für diesen Standort. Sie werden als lang, schmal und sehr klein beschrieben; ein offener Koffer blockiert den Durchgang, und eine Rezension nennt sie die kleinsten, die sie in Japan gesehen hat. Dazu kommt das Licht: Die Fenster sind sehr klein und lassen sich nur mit einem Werkzeug von der Rezeption öffnen — dieselbe Rezension bekam auf die Bitte um einen Wechsel die Auskunft, alle Zimmer seien so gebaut. Wer lüftet, holt sich laut zwei Berichten Straßenlärm und Zigarettenrauch von der Straße herein. Nur zwei Aufzüge bedienen das ganze Haus, was zu Stoßzeiten spürbar wird. Beim Bad steht neun Lobstimmen eine kritische gegenüber: Ein Gast beschreibt grünes Wasser, ein zweiter lauwarme Temperatur — Einzelbeobachtungen, aber die einzigen Töne gegen das Bad.
Tipps aus den Bewertungen
Mit Gepäck lohnt der Aufzug zwischen den beiden Stationsausgängen statt der Treppe ins Erdgeschoss, dazu rät eine Rezension ausdrücklich. Zu zweit sollte man mindestens ein Zweibettzimmer oder eine größere Kategorie nehmen; für ein bis zwei Nächte halten mehrere Gäste die Enge für vertretbar, für längere Aufenthalte raten sie davon ab. Die Sauna öffnet morgens ab sechs Uhr, das Außenbad fasst nur wenige Personen und ist bei Andrang schnell voll — früh oder spät ist die bessere Zeit. Ein Bericht beschreibt eine Zimmerkategorie ohne eigene Dusche und rät, Wechselkleidung für den Weg ins Gemeinschaftsbad bereitzulegen. Und wer pünktlich um 15 Uhr einchecken will, stellt sich besser an: Der Schnell-Check-in läuft laut einem Bericht in derselben Schlange wie der Empfang.



