Zeeland – wo das Meer das Land geformt hat das Meer das Land geformt hat
Im äußersten Südwesten der Niederlande, gleich an der belgischen Grenze, liegt Zeeland – ein Mosaik aus Halbinseln und ehemaligen Inseln, verbunden durch Deiche, Dämme und das gewaltige Deltawerk. Hier dreht sich alles um Wasser: die Nordsee auf der einen, die Meeresarme Oosterschelde und Westerschelde auf der anderen Seite. Auf der Halbinsel Walcheren liegen die schönsten Klassiker dicht beieinander.
Domburg ist Zeelands ältestes Seebad – heller Sandstrand hinter den Dünen, der bis nach Westkapelle reicht, dazu mondäner Charme aus der Bäderzeit. Wer es breiter und ruhiger mag, fährt nach Vrouwenpolder oder Oostkapelle. Im Hinterland wartet das märchenhafte Veere mit seinen Stufengiebeln am Hafen und die alte Inselhauptstadt Middelburg, über der sich der 90 Meter hohe Abteiturm „Lange Jan“ erhebt – von oben überblickt man ganz Walcheren.
Naturfreunde zieht es in den Nationalpark Oosterschelde, den größten der Niederlande, wo Ebbe und Flut die Landschaft täglich neu zeichnen – ideal zum Radeln am Deich, Beobachten von Seehunden oder zum Tauchen. Zeeland ist Strandurlaub, Wassersport und Geschichte in einem, kaum zwei, drei Stunden hinter der deutschen Grenze.