Hoch über dem Salzachtal, im Tennengebirge unweit von Werfen, öffnet sich ein Eingang in eine Welt aus Eis, die zu den eindrucksvollsten Naturschauspielen der Alpen zählt. Die Eisriesenwelt gilt als größte Eishöhle der Erde, und schon die Anreise stimmt auf das Erlebnis ein: Vom Parkplatz führt ein gut ausgebauter Weg bergauf, bevor eine Seilbahn die letzten steilen Höhenmeter überwindet und einen Felsbalkon mit weitem Blick auf die Berge des Salzburger Landes erreicht. Vom Höhleneingang aus geht es zu Fuß weiter in den Berg hinein. Die geführte Tour dauert in der Regel rund eine Stunde und folgt einem festgelegten Rundweg. Mit einer Karbidlampe oder im Schein der Führerleuchten wandert die Gruppe an gewaltigen Eisgebilden vorbei: Eiswälle, gefrorene Wasserfälle und filigrane Formationen, die durch das Zusammenspiel von kalter Bergluft und eindringendem Schmelzwasser entstehen. Die Guides erklären unterwegs, wie sich dieses Eis Jahr für Jahr neu bildet und warum die Höhle gerade im vorderen Bereich vereist ist. Wer die Eisriesenwelt Werfen in Salzburg besuchen möchte, sollte sich auf eine sportliche Komponente einstellen: Innerhalb der Höhle sind zahlreiche Stufen zu bewältigen, teils auf rutschigem Untergrund. Belohnt wird der Aufstieg mit einer Atmosphäre, die sich kaum in Worte fassen lässt – das matte Schimmern des Eises im Lampenlicht, die Stille des Berges und die klare, kalte Luft. Die Eisriesenwelt lässt sich gut als Tagesausflug von Salzburg aus mit dem eigenen Auto oder organisiert verbinden. Über die Eisriesenwelt Werfen Preise und das genaue Angebot informiert die Betreibergesellschaft vor Ort; das Kombiticket umfasst üblicherweise die Seilbahn und die Höhlenführung. Wer flexibel plant, kann den Besuch mit der nahe gelegenen Burg Hohenwerfen verbinden, die thront sichtbar über dem Tal.
Vom Parkplatz wanderst du bergauf, bevor die Seilbahn dich mit weitem Blick über das Salzachtal zum Höhleneingang im Tennengebirge bringt. Im Berg führt dich ein Guide rund eine Stunde an Eiswällen und gefrorenen Wasserfällen vorbei, im matten Schein der Führerleuchten. Die kalte, klare Luft und die Stille machen den Streifzug durch die größte Eishöhle der Welt zu einem Erlebnis, das lange nachwirkt.
