Das Ristorante Cocchi an der Via Gramsci, westlich des Parco Ducale, ist eine Institution der gehobenen parmigianischen Küche. Das Haus steht für eine klassische Restaurantkultur, wie sie in der Emilia über Generationen gewachsen ist: weiße Tischdecken, ein eingespielter, diskreter Service und eine Karte, die die Klassiker der Stadt in ihrer reinsten Form pflegt, ohne modische Experimente.
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Im Zentrum stehen die großen Gerichte der Parmaer Tradition. Anolini in brodo, die gefüllten Pastataschen in klarer Brühe, gehören ebenso dazu wie Tortelli in verschiedenen Füllungen und die großen Fleischgerichte, die in der emilianischen Küche einen festen Platz haben. Den Auftakt bildet regelmäßig ein Salumi-Gang, der mit den gereiften Wurst- und Schinkenspezialitäten der Region Maßstäbe setzt – Prosciutto di Parma und die übrigen Salumi der Food Valley kommen hier in der Qualität auf den Tisch, für die die Gegend bekannt ist.
Das Cocchi ist kein Ort für die schnelle Mahlzeit, sondern für das ausgedehnte, sorgfältige Essen. Besonders zum langen Sonntagsmittagessen füllt sich das Haus mit Parmigiani, die hierherkommen, wenn es etwas zu feiern gibt – ein verlässliches Zeichen dafür, dass die Küche dem hohen Anspruch der einheimischen Gäste standhält.
Wer die Küche Parmas auf klassischem Niveau erleben will, ist im Cocchi richtig. Die Lage westlich des Parco Ducale liegt etwas abseits der zentralen Touristenströme, was den Charakter eines Hauses für Einheimische unterstreicht. Eine Reservierung ist empfehlenswert, gerade für das beliebte Sonntagsmittagessen. Das Restaurant eignet sich für Genussreisende, für Familien und für alle, die die emilianische Tradition ohne modische Brechung kennenlernen möchten.