Der Parco Ducale wurde 1561 für Herzog Ottavio Farnese als Renaissancegarten angelegt und im 18. Jahrhundert nach französischem Geschmack überformt. Diese doppelte Prägung – italienische Renaissance und französische Gartenkunst – macht ihn bis heute zur elegantesten Grünfläche Parmas und unterscheidet ihn deutlich von der eher volksnahen Cittadella auf der anderen Stadtseite. Platanenalleen führen schnurgerade auf den Palazzo Ducale zu, das herzogliche Schloss im Inneren des Parks. Um den zentralen Teich gruppieren sich Marmorstatuen, die dem Garten seinen repräsentativen Charakter geben. Die geometrische Anlage der Wege und die sorgfältige Gestaltung der Anlage spiegeln den Anspruch wider, mit dem die Farnese und ihre Nachfolger den Park als fürstliche Kulisse gestalteten. Heute ist der Parco Ducale ein lebendiger Stadtpark. An Sommerabenden gehört er den Spaziergängern, Läufern und Familien des angrenzenden Oltretorrente, die hier die Abendkühle suchen. So verbindet sich die historische Eleganz des Gartens mit dem Alltagsleben des Viertels, was dem Park eine entspannte, einladende Atmosphäre verleiht. Der Eintritt ist frei. Vom Zentrum aus erreicht man das Haupttor über den Ponte Verdi, von dem sich ein schöner Blick zurück auf die Pilotta bietet. Diese Lage macht den Park zu einem natürlichen Ziel nach einem Besuch der Museen im historischen Kern. In Kombination mit Toscaninis Geburtshaus am Parkrand ergibt sich ein idealer Nachmittag, der Kultur und Erholung verbindet. Der Parco Ducale eignet sich damit für Spaziergänger, Familien, Läufer und alle, die nach dem Sightseeing einen ruhigen, gepflegten Ort zum Verweilen suchen.
Die Platanenalleen in Richtung Palazzo Ducale als Fluchtpunkt fotografieren.





























