Die kurze Antwort
Landschaftsgarten aus dem 17. Jahrhundert, in dem eine ganze Seenlandschaft im Miniaturformat nachgebaut ist.
Kaum etwas prägt diesen Garten so sehr wie das Blühen: Kirschblüte, Pflaumenblüte und die Herbstfärbung sind die Bilder, für die Reisende herkommen.
Shukkei-en heißt sinngemäß geschrumpfter Landschaftsgarten, und die Anlage nimmt das wörtlich. Um einen Teich mit Inseln und einer Bogenbrücke sind Täler, Berge und Haine in verkleinertem Maßstab angelegt, sodass ein Rundweg von zwanzig Minuten durch mehrere Landschaften führt. Der Teich ist auch der Grund, warum die Karpfen zum Bild dieses Gartens gehören.
Auch dieser Garten wurde 1945 zerstört und danach rekonstruiert; einige Bäume überstanden die Explosion. Die Atombombe läuft hier leiser mit als anderswo in Hiroshima — die Spuren stehen als lebende Bäume zwischen den nachgebauten Hügeln. Im Herbst ist er der schönste Ort der Stadt.
Der Garten liegt in Kaminoboricho im Stadtteil Naka Ward und öffnet an allen sieben Wochentagen von 09:00 bis 18:00 Uhr. Eingang und Behindertenparkplatz sind stufenfrei erreichbar; Parken ist sowohl auf dem Parkplatz als auch am Straßenrand kostenpflichtig. Bezahlt werden kann unter anderem mit Rakuten Pay.
Futter für die Koi-Karpfen bekommst du am Kartenstand direkt rechts vom Eingang.
Ein Abschnitt des Rundwegs führt durch einen Wald aus hohem Bambus.
Die Wege sind ausgeschildert, Tafeln unterwegs erklären die Geschichte der einzelnen Stationen.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 13 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: MittwochVollster: Sonntag
Stimmen
4,58.313 Bewertungen · Google
Du warst hier? Erzähl den Nächsten davon. Erfahrung teilen →
Umgebung
4 weitere auf der Karte
Fragen
Der Name bedeutet sinngemäß geschrumpfter Landschaftsgarten. Täler, Berge und Haine sind rund um einen Teich mit Inseln und einer Bogenbrücke in verkleinertem Maßstab angelegt, sodass man auf kurzer Strecke mehrere Landschaftstypen durchquert.
Der Rundweg um den Teich ist auf etwa zwanzig Minuten angelegt. Wer sich für die Blüten, die Karpfen oder einzelne Aussichtspunkte Zeit nimmt, bleibt entsprechend länger — der Weg selbst ist aber bewusst kompakt gehalten.
Der Teich steht im Zentrum der Anlage, und die Karpfen darin sind sein auffälligstes Motiv — abgesehen von den Blüten. Das Füttern der Fische gehört für viele zum Rundgang am Wasser.
Der Garten wurde 1945 zerstört und anschließend rekonstruiert. Einige Bäume überstanden die Explosion und stehen bis heute — sie sind der Teil der Anlage, an dem dieses Jahr noch sichtbar ist.
Es gibt einen Parkplatz sowie Stellplätze am Straßenrand, beide sind kostenpflichtig. Ein Behindertenparkplatz ist vorhanden, und der Eingang ist stufenfrei zugänglich.
Dein Hiroshima-Tag
Ein Vorschlag für den Vormittag — die Reihenfolge änderst du im Plan.
So könnte der Tag aussehen