Was das Haus gut kann
Auffällig für ein Haus dieser Preisklasse: Die Zimmer sind meist großzügig, und Dusche, Toilette und Schlafbereich sind durch Türen getrennt, was in Japan in diesem Segment selten geworden ist. Die Verkehrsanbindung passt: Der Hauptbahnhof ist zu Fuß erreichbar, eine Straßenbahnhaltestelle liegt in der Nähe. Sauberkeit und Personal sind in der Regel gut, ebenso das Frühstücksbuffet mit japanischer und westlicher Auswahl, darunter frittierte Austern. Eingang und Lobby prägt eine Einrichtung im europäischen Stil.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Grenzen des Hauses sind kleinteilig, grobe Schwächen zeigt es nicht. Die Wände sind hellhörig, man hört mitunter Stimmen vom Flur und aus Nachbarzimmern; die Klimaanlage ist schwer einzustellen und bläst im Bett direkt ins Gesicht; und das Englisch des Personals reicht bei komplizierteren Anliegen nicht immer aus. Die Ausstattung ist erkennbar älter.
Wie der Aufenthalt gelingt
Geh nach dem Einchecken zur Auswahl an Pflegeprodukten an der Rezeption. Sie wird nicht immer von selbst angesprochen, dabei stehen Badesalz, Reinigungsgel und Lotion kostenlos bereit. Dort gibt es auch das Begrüßungsgetränk sowie Kaffee, der rund um die Uhr verfügbar ist. Stell die Klimaanlage vor dem Zubettgehen so ein, dass sie nicht auf das Kopfende zielt, und nimm für Anliegen jenseits von Standardfragen eine Übersetzungs-App zu Hilfe. Zum Bahnhof gehst du zu Fuß, für Ziele in der Innenstadt nimmst du die Straßenbahn ab der nahen Haltestelle. Gepäck wird beim Auschecken auf Nachfrage aufbewahrt.
Für wen das Haus passt
Eine gute Wahl für alle, die in Hiroshima kurz Station machen und mehr Platz wollen, als ein einfaches Geschäftsreisehotel bietet — bei einem Preis, der kaum darüber liegt. Der Bahnhof in Gehweite passt zu Anreisen mit dem Schnellzug und zu Tagesausflügen. Wer dagegen ein durchgehend modernes Haus, gute Schalldämmung oder Personal mit sicherem Englisch braucht, sollte in eine andere Kategorie schauen.
































