Die kurze Antwort
Rekonstruierter Burgturm im Wassergraben – das Original wurde 1945 zerstört, der Nachbau ist heute Museum.
Ein Burgturm im Wassergraben – und nichts daran ist älter als 1958. Die Burg aus dem 16. Jahrhundert war eine der wenigen Flachlandburgen Japans und wurde durch die Explosion vollständig zerstört; was heute im Wasser steht, ist ein Nachbau. Was daran auffällt, ist die Holzarchitektur.
Innen ist der Turm ein Museum zur Stadtgeschichte vor 1945 – ein Kapitel, das über der Katastrophe leicht untergeht. Rüstungen und eine Schwertausstellung gehören zu den Stationen des Rundgangs; ganz oben führt der Weg auf eine Aussichtsebene, von der man über den Park blickt. Einen Aufzug gibt es nicht – wer nach oben will, nimmt die Treppen.
Auf dem Gelände selbst tauchen weitere Namen immer wieder auf: der Gokoku-Schrein, die Ruinen des Ura-Gomon-Tors und das Haupttor Omotegomon. Dazu der Eukalyptusbaum, der die Explosion überlebte und heute unauffällig zwischen den Wegen steht.
Geöffnet ist täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr. Zur Anlage gehört ein kostenpflichtiger Parkplatz; gezahlt werden kann mit Karte sowie mit PayPay, Rakuten Pay, d-Barai und der Transit-IC-Karte. Kinder sind ausdrücklich willkommen.
Das Innere des Turms ist seit März 2026 geschlossen, die Ninomaru-Bauten mit ihren Ausstellungen kann man aber betreten.
Zum Haupttor Omotegomon im Ninomaru führt eine Holzbrücke über den inneren Burggraben.
Der Eukalyptusbaum steht rund 740 Meter vom Hypozentrum entfernt, die Bauten gleich neben ihm brannten damals nieder.
In den Steinmauern aus der Zeit von Fürst Fukushima Masanori lassen sich eingeschlagene Steinmetzzeichen entdecken.
Von den Straßenbahnhaltestellen Kamiyacho-Higashi und Kamiyacho-Nishi erreicht man die Burg über eine unterirdische Passage.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 13 Uhr.
Andrang über den Tag
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Fragen
Der Turm, den man heute besteigt, wurde 1958 errichtet: Die Burg des 16. Jahrhunderts wurde durch die Explosion vollständig zerstört. Original ist der Eukalyptusbaum auf dem Gelände, der die Explosion überlebte.
Nein. Der Weg zur Aussichtsebene im obersten Stock führt ausschließlich über Treppen, einen Aufzug hat der Turm nicht. Da Ausstellung und Aussicht übereinander liegen, betrifft das jeden Besuch im Turm – das Gelände unten ist davon nicht betroffen.
Der Schwerpunkt liegt auf der Stadtgeschichte vor 1945, also auf dem Hiroshima, das über der Katastrophe leicht untergeht. Am häufigsten schreiben Gäste über die Rüstungen, seltener über die Schwertausstellung; die oberste Ebene ist keine Ausstellung mehr, sondern der Blick über den Park.
Er stand hier bereits, als die Burg zerstört wurde, und überlebte die Explosion. Heute wächst er unauffällig zwischen den Wegen des Geländes – ein Überlebender, an dem man vorbeigehen kann, ohne ihn zu bemerken, wenn man nicht weiß, wonach man sucht.
Ja. Der Wassergraben, das Haupttor Omotegomon, die Ruinen des Ura-Gomon-Tors und der Gokoku-Schrein liegen alle auf dem Areal. Wer die Treppen im Turm meiden will oder wenig Zeit hat, bekommt draußen einen vollständigen Eindruck der Anlage.
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