Was das Haus gut kann
Zwei Dinge tragen dieses Haus: der Preis, der in der Regel überzeugt, und die Erreichbarkeit — fünf bis zehn Gehminuten zum Hauptbahnhof, eine Straßenbahnhaltestelle noch näher, das Baseballstadion zu Fuß. Das Frühstück ist meist gut und punktet mit regionaler Küche, darunter Aal auf Reis und Gansu. Der dritte Pluspunkt ist das große Bad im zehnten Stock mit Sauna und mehreren unterschiedlich temperierten Becken. Dazu kommen kleine Details: Luftreiniger mit Befeuchter im Zimmer, isolierte Becher, Münzwaschmaschinen direkt im Badebereich.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Alter des Gebäudes ist der Bruch: Renovierte Zimmer haben oft noch unrenovierte Bäder, und Tapeten und Fugen sieht man die Jahre an. Die Härte der Betten verträgt nicht jeder. Es gibt außerdem ein Haupthaus und einen Anbau, und wer im Anbau untergebracht ist, läuft über einen Verbindungsgang im zweiten Stock.
Wie der Aufenthalt gelingt
Bring Münzen mit: Gewaschen wird für 200 Yen, getrocknet für 100, und die Waschmaschinen nehmen ausschließlich Hundert-Yen-Stücke; einen Wechselautomaten gibt es nicht, für Kleingeld musst du an den Empfang. Kommst du mit dem Auto, gib am Empfang das Kennzeichen an; du bekommst dann einen reservierten Stellplatz hinter dem Haus für 800 Yen pro Nacht. Frag beim Buchen nach dem Gebäudeteil, weil sich Zustand und Weg deutlich unterscheiden. Und wenn du Wert auf frische Luft legst: Die Fenster lassen sich nicht öffnen — der Luftreiniger im Zimmer ist der Ersatz.
Für wen das Haus passt
Die Grenze ist klar gezogen: Für Geschäftsreisende, die einen bezahlbaren Schlafplatz mit kurzem Weg zum Bahnhof, ordentlichem Frühstück und großem Bad suchen, geht die Rechnung auf — für manche Vielreisende ist es eine feste Adresse in Hiroshima. Für Paare, Familien oder alle, denen Einrichtung und Design wichtig sind, ist das Haus nicht die richtige Wahl. Das ist ein solides, kein begeisterndes Haus.

































