Was das Haus gut kann
Die Lage ist der klarste Pluspunkt. Straßenbahn und Bus halten unmittelbar vor dem Haus, Friedenspark, Museum und die Ruine der Atombombenkuppel sind zu Fuß erreichbar, und gleich nebenan liegen mehrere Supermärkte. Das kostenlose Frühstück ist überwiegend gut, mit einer meist ausgewogenen Auswahl und viel Gemüse. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt in der Regel, die Sauberkeit meist auch, und das Personal ist meist freundlich und bleibt auch im morgendlichen Andrang aufmerksam. Im dritten Stock gibt es eine Lounge mit kostenlosen Getränken und Arbeitsplätzen.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Frühstück ist kein aufwendiges Buffet: Wer so etwas erwartet, sollte die Erwartung senken; wer ein einfaches Frühstück ohne Aufpreis mitnimmt, findet es meist in Ordnung. Der zweite Reibungspunkt ist die Zimmergröße. Die kompakten Kategorien sind so eng, dass sich kaum ein Koffer öffnen lässt — es gibt aber auch überraschend geräumige Zimmer mit Sofa. Die Zuteilung entscheidet also viel. Dazu kommen harte Kissen und Matratzen, lichtdurchlässige Vorhänge und zwei langsame Aufzüge, vor denen sich morgens Schlangen bilden.
Wie der Aufenthalt gelingt
Verschieb dein Frühstück aus der Spitzenzeit heraus: Der Andrang entsteht dort, wo sich Frühstück und Check-out überschneiden, und genau dann stauen sich auch die beiden Aufzüge. Wer früh los will, plant für den Weg nach unten lieber ein paar Minuten mehr ein. Buche keine der kompakten Zimmerkategorien, wenn du mit größerem Gepäck oder zu zweit unterwegs bist — dafür sind sie zu eng. Nimm eine Schlafmaske mit, weil die Vorhänge nach Sonnenaufgang viel Licht durchlassen. Und wer mit dem Auto kommt, sollte die Parksituation vorab klären: Rund um das Haus liegen Einbahnstraßen, und der genutzte Parkplatz befindet sich nicht am Gebäude.






























