Was das Haus gut kann
Der Service trägt das Haus: Das Personal ist meist hilfsbereit und spricht gutes Englisch, beim Ein- und Auschecken wartet man in der Regel nicht lange. Zweiter Pluspunkt ist die Lage am Enko-Fluss: zu Fuß rund 20 Minuten zum Bahnhof Hiroshima, die Innenstadt in Reichweite, Restaurants, Supermärkte und Cafés in der Nachbarschaft. Die renovierten Zimmer zur Flussseite sind für japanische Verhältnisse oft geräumig. In der Lobby gibt es kostenlosen Kaffee und Tee.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Grenzen liegen in der Substanz. In nicht renovierten Zimmern sind Staub und ein unangenehm riechendes Bad keine Seltenheit. Dazu kommen teils sehr kleine Zimmer, harte Matratzen und Kissen, häufig nur eine einzige Steckdose sowie eine zentral gesteuerte Heizung, die sich im Zimmer nicht regeln lässt. Das Frühstücksbuffet hat zwei Seiten: Auswahl und Geschmack sprechen dafür, der Preis dagegen, und vor Ende der Ausgabezeit ist es oft schon leergeräumt. Ein hauseigener Parkplatz fehlt.
Wie der Aufenthalt gelingt
Frag beim Einchecken gezielt nach einem renovierten Zimmer zur Flussseite — die Kategorien unterscheiden sich deutlich. Ein höheres Stockwerk hilft gegen Straßenlärm und ein Brummen auf tieferen Etagen. Wer mehrere Geräte lädt, nimmt eine Mehrfachsteckdose mit. Zum Frühstück gehst du besser früh, gegen Ende der Ausgabezeit ist das Buffet oft schon abgeräumt; dazugebucht wird es günstiger vor der Anreise als am Tag selbst. Mit dem Auto planst du einen kostenpflichtigen Parkplatz in der Nähe ein — die Plätze beim Partnerparkhaus sind knapp.
Für wen das Haus passt
Das Preisniveau ist der Schlüssel. Für kurze, günstige Aufenthalte, bei denen das Zimmer vor allem Schlafplatz ist, geht die Rechnung meist auf — Lage, Personal und die Gemeinschaftsbereiche überzeugen dann. Wer mit hohen Erwartungen an Ausstattung und Zimmergröße anreist oder mehrere Nächte bleibt, stößt dagegen schnell an die Grenzen des Hauses.
































