Was das Haus gut kann
Die Lage trägt dieses Haus: Gedenkpark, Burg und Innenstadt liegen im Fußradius, vor der Tür halten Straßenbahn und Busse, im selben Komplex stecken Supermarkt und Kaufhaus. Dazu kommt der Blick, der in der Regel überzeugt — aus den oberen Etagen reicht er über die Stadt bis ans Binnenmeer. Das Personal ist meist freundlich. Außerdem sind die Zimmer für Japan großzügig bemessen, und das Buffet bietet regionale Gerichte.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Ausstattung ist alt: abgenutzte Möbel und Teppiche, Bäder ohne separate Dusche, Klimaanlagen, die laut sind oder kaum kühlen, mitunter Rauchgeruch im Zimmer. Daran misst sich der Preis: Das Haus positioniert sich gehoben, die Zimmer halten mit diesem Anspruch nicht Schritt. Ob sich das für dich rechnet, hängt davon ab, wie viel dir die Ausstattung bedeutet.
Wie der Aufenthalt gelingt
Zimmerwahl: Der Weitblick beginnt erst weiter oben — aus mittleren Etagen verstellt ein Nachbargebäude die Sicht, die höheren Kategorien kosten Aufpreis. Wer Nichtraucher ist, prüft die Kategorie besser vor der Buchung. Zeitpunkt: An der Rezeption wie am Buffet bilden sich Schlangen, früh dran sein spart die Wartezeit. Technik: USB-Anschlüsse gibt es in den Zimmern nicht, ein Reiseadapter gehört ins Gepäck. Das Gepäck lässt sich vor dem Einchecken abgeben. Und vergleiche die Preise, weil die Raten je nach Reisezeitraum stark schwanken.
Für wen das Haus passt
Wer Hiroshima zu Fuß erkunden will und ein zentrales, geräumiges Zimmer mit Aussicht sucht, findet hier eine solide Basis — der Weg zum Gedenkpark ist kurz, die Verkehrsanbindung liegt direkt vor der Tür. Wer dagegen einen frisch renovierten Standard erwartet, wie ihn Preis und Auftritt nahelegen, wird eher enttäuscht: Das Haus punktet mit Lage, Ausblick und meist freundlichem Personal, nicht mit moderner Ausstattung.
































