Was das Haus gut kann
Am meisten trägt die Lage: Der Friedenspark ist fußläufig, eine Straßenbahnhaltestelle liegt praktisch vor dem Haus, Konbini und Supermarkt sind gegenüber. Fast ebenso stark ist die Kombination aus Rezeption und Bar in der 14. Etage: Von dort geht der Blick über die Stadt und die Gedenkstätten, und genau das ist das Eigentliche an diesem Haus. Dazu kommt der Preis — für ein vergleichbares Zimmer zahlst du in Tokio oder Osaka spürbar mehr.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Zimmer. Die höheren Kategorien mit Panoramafenster sind großzügig genug für zwei Personen samt Gepäck; in den Standardkategorien wird es eng, mit kaum Bewegungsfläche und teils Fenstern direkt vor der Nachbarwand. Dazu kommen zwei wiederkehrende Probleme: Öffnen lassen sich die Fenster nicht, was bei hoher Luftfeuchtigkeit unangenehm wird, und Geruchsprobleme im Zimmer kommen vor, teils von der Klimatisierung. Die Sauberkeit schwankt. Auch das Frühstück hat zwei Seiten: gute Qualität, aber eine Auswahl aus wenigen Hauptgerichten, die über mehrere Tage eintönig wird.
Wie der Aufenthalt gelingt
Anreise: Vom Hauptbahnhof führt eine Straßenbahnlinie bis zur Haltestelle Chuden-mae unmittelbar am Haus, gezahlt wird hier erst beim Aussteigen. Zimmerwahl: Wer nicht auf eine Mauer schauen möchte, nimmt die teureren Kategorien mit Panoramablick statt der billigsten Standardzimmer. Die Hausmünzen, die es pro Übernachtung gibt, lohnen sich eher gesammelt, denn schon der Einstieg in das Barangebot kostet je Person zwei davon — bei einer einzelnen Nacht bleibt also wenig übrig. Und eine Zwischenreinigung klärst du am besten verbindlich beim Einchecken: Abgesprochene Termine werden nicht immer eingehalten.
Für wen das Haus passt
Als zentrale Basis für ein bis zwei Nächte in Hiroshima funktioniert das Haus gut: kurze Wege zu den Gedenkstätten, ein Restaurant im Erdgeschoss, dazu ein Ausblick, für den man anderswo extra zahlt. Wer dagegen länger bleibt, viel Stellfläche braucht oder empfindlich auf Gerüche und nicht zu öffnende Fenster reagiert, ist in einem anderen Haus besser aufgehoben.






























