AktivitätBesuch eines Trainingsstalls am frühen Morgen – Sumo aus zwei Metern Entfernung, ohne Turnierticket.
Zuschauen heißt hier vor allem: schweigen. Im Viertel Ryōgoku rund um die Kokugikan-Halle liegen die Ställe, in denen Sumoringer leben und trainieren; einige lassen frühmorgens Besucher zusehen, meist ab sechs Uhr und nur mit vorheriger Anmeldung über einen Guide. Man sitzt am Rand auf dem Boden, absolut still, und verfolgt die Übungskämpfe aus rund zwei Metern Entfernung – auch außerhalb der sechs jährlichen Turniere und intensiver als jeder Hallenplatz.
In den Bewertungen geht es oft um das, was in Ryōgoku sonst zum Thema Sumo zugänglich ist: ein kleines Museum zur Geschichte des Sports, eine interaktive Vorführung, der Nomi-no-Sukune-Schrein sowie Goshuin und O-mikuji. Am häufigsten geht es um den Eintritt; der Google-Eintrag weist eine Eintrittsgebühr aus, ohne sie zu beziffern. Mehrfach erwähnt wird ein Fotografierverbot in Innenräumen.
Feste Öffnungszeiten gibt es nicht – der Termin entsteht über die Anmeldung; angesetzt sind etwa zwei Stunden. Der Google-Eintrag nennt einen stufenlosen Eingang und ein barrierefreies WC; Familien und Kinder sind willkommen, wobei die frühe Uhrzeit die eigentliche Hürde ist.
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Ja. Anders als die Wettkämpfe in der Kokugikan-Halle, die nur zu den sechs jährlichen Turnieren stattfinden, läuft das Training in den Ställen ganzjährig. Genau das macht den Besuch für Reisende interessant, deren Termin nicht auf ein Turnier fällt.
Nein. Der Besuch ist nur mit vorheriger Anmeldung über einen Guide möglich, und nicht jeder Stall lässt Besucher überhaupt zu. Spontan vor einem Stall in Ryōgoku zu stehen führt nicht ins Training.
Sehr nah: Man sitzt am Rand auf dem Boden und sieht die Kämpfe aus etwa zwei Metern Entfernung. Vorausgesetzt wird dabei absolute Stille – es ist eine Trainingseinheit im Wohn- und Übungshaus der Ringer, kein Zuschauerprogramm.
In den Bewertungen wird mehrfach darauf hingewiesen, dass in den Innenräumen nicht fotografiert werden darf. Wer Aufnahmen machen möchte, sollte das vorab über den Guide klären statt vor Ort die Kamera zu heben.
In den Bewertungen tauchen immer wieder ein kleines Museum zur Geschichte des Sumo, eine interaktive Vorführung und der Nomi-no-Sukune-Schrein auf, an dem Goshuin und O-mikuji zur Sprache kommen. Wer ohnehin früh im Viertel ist, findet dort also weitere Anlaufpunkte zum selben Thema.
Rund zwei Stunden. Dazu kommt die frühe Anreise, denn das Training beginnt meist gegen sechs Uhr morgens – der Besuch bestimmt also den gesamten Vormittagsplan.
Umgebung
Erreichbar zu Fuß ab Sumo-Morgentraining in Ryōgoku.
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