Die kurze Antwort
Vom Anleger in Asakusa flussabwärts nach Odaiba – die Stadt von unten, unter einem Dutzend Brücken hindurch.
Rund ein Dutzend Brücken zieht das Boot auf dem Weg flussabwärts unter sich hindurch, jede in einer anderen Farbe und einer anderen Bauart. Vom Wasser aus wird der Sumida damit zu einer Abfolge von Konstruktionen, die man von der Straße aus höchstens im Vorbeigehen wahrnimmt.
Abgelegt wird direkt neben dem Tempelviertel von Asakusa, danach geht es den Fluss hinunter bis in die Bucht. Am Ufer ziehen Lagerhäuser und Wohntürme vorbei, und den Skytree bekommt man von der Wasserseite zu sehen statt von unten aus der Straßenschlucht.
Ein Teil der Wasserbusse ist futuristisch gestaltet und damit selbst die Attraktion: Wer eines dieser Boote erwischt, sitzt weniger in einem Verkehrsmittel als in einem Ausstellungsstück.
Praktisch gedacht ersetzt die Strecke eine Metrofahrt. Wer den Vormittag in Asakusa verbringt und den Abend in Odaiba, legt die Verbindung dazwischen in etwa einer Stunde auf dem Wasser zurück statt unter der Erde.
Die Schiffe Himiko und Hotaluna auf der Direktfahrt nach Odaiba hat der Manga-Zeichner Leiji Matsumoto entworfen.
Für Himiko und Hotaluna lohnt eine Reservierung, am Anleger gibt es Tickets nur nach Verfügbarkeit.
Im Frühling zieht das Boot an den blühenden Kirschbäumen im Sumida-Park vorbei.
Am Anleger der Hama-rikyu-Gärten kann man nur aussteigen, nicht zusteigen.
Der Anleger in Asakusa liegt direkt an den Stationen der Ginza-Linie und der Tobu-Linie.
Umgebung
1 weiterer auf der Karte
Fragen
Die Uferseite der Stadt: Lagerhäuser und Wohntürme, die zum Fluss hin ausgerichtet sind, die Unterseiten von rund einem Dutzend Brücken und der Skytree aus der Distanz der Wasserlinie statt vom Fuß des Turms aus.
Weil sie eine Verbindung ist, keine Rundfahrt. Zwischen Asakusa und Odaiba ersetzt sie eine Metrostrecke – dieselbe Strecke, nur über Wasser und mit Aussicht statt im Tunnel.
Nicht alle Wasserbusse sehen gleich aus. Ein Teil der Flotte ist auffällig gestaltet und damit selbst ein Grund mitzufahren – das Boot ist in diesem Fall genauso Programmpunkt wie die Strecke.
Nein, und genau das macht die Fahrt aus: Auf dem Weg flussabwärts passiert man rund ein Dutzend Brücken, jede in einer anderen Farbe und einer anderen Bauart gehalten.
Etwa eine Stunde ist der übliche Rahmen für die Strecke von Asakusa hinunter in die Bucht. Als Tagesplanung funktioniert das gut als Übergang vom Vormittag in Asakusa zum Abend in Odaiba.
Dein Tokio-Tag
Ein Vorschlag — die Reihenfolge änderst du im Plan.
So könnte der Tag aussehen