Was das Haus gut kann
Dieses Haus wird von seinem Service getragen, und der geht über Freundlichkeit hinaus: Begrüßung an Lobby und Aufzug, Begleitung aufs Zimmer. Ebenso verlässlich sind der Blick auf den Tokyo Skytree und das Frühstück im Restaurant der obersten Etage. Die Zimmer sind für Tokio ungewöhnlich geräumig, und vor der Tür beginnt Asakusa.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die öffentlichen Bereiche wirken renoviert, die Zimmer älter — genau da liegt die Grenze dieses Hauses. Das Badezimmer ist klein geschnitten, und die Ausstattung stammt erkennbar aus einer anderen Zeit.
Wie der Aufenthalt gelingt
Der Skytree-Blick ist der Grund, hier zu buchen, kommt aber nicht mit jedem Zimmer: Er gehört zu Eckzimmern und hohen Etagen — kläre die Ausrichtung beim Buchen. Wer Zugang zur Lounge hat, nimmt fürs Frühstück trotzdem das Hauptrestaurant: größere Auswahl, dazu der Blick über Tempel und Turm. Die Bar rechnet nach Sitzplatz ab, günstigere Plätze liegen abseits der Fenster. Für den Pool gilt eine Altersgrenze, und tätowierte Gäste dürfen ihn nur im Ganzkörperanzug nutzen — das steht nicht auf der Website. Ausgecheckt wird erst um zwölf Uhr, dazu gibt es Selbstbedienungsterminals und Gepäckwaagen.
Für wen das Haus passt
Familien und Erstbesucher Tokios sind hier richtig: Tempel, Einkaufsstraßen und zwei U-Bahn-Linien zu Fuß, ein ruhiges Viertel, Bettgitter für Kleinkinder, aufmerksames Personal. Auch wer ein Haus mit eigenem Charakter sucht, wird fündig — die Architektur der Siebzigerjahre ist ein eigener Grund für die Buchung. Wer dagegen neuwertige Zimmer zum gehobenen Preis erwartet, sollte den Zustand der Zimmer gegen Lage und Service abwägen.
































