Was Gäste besonders loben
Dieses Haus wird von seinem Service getragen: 14 der 28 ausgewerteten Rezensionen nennen ihn ausdrücklich, nur eine widerspricht. Die Schilderungen gehen über Freundlichkeit hinaus — Begrüßung an Lobby und Aufzug, Begleitung aufs Zimmer, in einem Fall ein handgeschriebener Geburtstagsgruß an der Tür, in einem anderen ruhiges Handeln bei einem heiklen Zwischenfall im Zimmer. Ebenso einhellig sind der Blick auf den Tokyo Skytree mit 14 Nennungen und keiner Gegenstimme sowie das Frühstück im Restaurant der obersten Etage mit zwölf. Zwölf Stimmen loben die Lage: wenige Minuten zum Senso-ji, U-Bahn vor der Tür, Halt des Flughafenbusses. Fünf heben die für Tokio ungewöhnlich geräumigen Zimmer hervor.
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Woran du denken solltest
Kritik taucht in den ausgewerteten Rezensionen kaum auf — nur zwei von 28 vergeben einen oder zwei Sterne. Wo sie auftritt, zielt sie auf denselben Punkt: Die öffentlichen Bereiche wirken renoviert, die Zimmer älter. Bei Bett und Bad stehen jeweils sechs beziehungsweise vier lobenden Stimmen zwei kritische gegenüber, genannt werden ein träger Abfluss und ein kleines Badezimmer. Eine Rezension über vier Nächte beschreibt eine rasselnde Klimaanlage und morgendlichen Baulärm, eine weitere Staub auf Fluren und im Erdgeschoss — Einzelbeobachtungen, keine wiederkehrenden Befunde. Konkreter und planungsrelevant ist der Hinweis, dass bei Mehrfachnächten Handtücher nicht automatisch getauscht wurden und eine Nachfrage an der Rezeption unbeantwortet blieb.
Tipps aus den Bewertungen
Der Skytree-Blick ist der Grund, hier zu buchen, kommt aber nicht mit jedem Zimmer: Die begeisterten Berichte nennen Eckzimmer und hohe Etagen. Beim Buchen also die Ausrichtung klären. Wer Zugang zur Lounge hat, sollte fürs Frühstück trotzdem das Hauptrestaurant nehmen — eine Familie beschreibt dort die deutlich größere Auswahl, dazu den Panoramablick über Tempel und Turm. Die Bar rechnet nach Sitzplatz ab, günstigere Plätze liegen abseits der Fenster. Für den Pool gilt eine Altersgrenze, und tätowierte Gäste dürfen ihn nur im Ganzkörperanzug nutzen; das steht nicht auf der Website und hat ein Paar die Hochzeitsreise verdorben. Angenehm für den Abreisetag: Ausgecheckt wird erst um zwölf Uhr, dazu gibt es Selbstbedienungsterminals und Gepäckwaagen.
Für wen das Haus passt
Familien und Erstbesucher Tokios sind hier klar am richtigen Ort: 16 der 28 ausgewerteten Rezensionen vergeben die volle Punktzahl, und die Begründungen wiederholen sich — Tempel, Einkaufsstraßen und zwei U-Bahn-Linien zu Fuß, ein ruhiges Viertel, Bettgitter für Kleinkinder, aufmerksames Personal. Auch wer Wert auf ein Haus mit eigenem Charakter legt, wird fündig: Die Architektur der Siebzigerjahre ist in mehreren Berichten ein eigener Grund für die Buchung. Wer dagegen neuwertige Zimmer zum gehobenen Zimmerpreis erwartet, sollte die Hinweise auf den Zustand der Zimmer gegen das Lob für Lage und Service abwägen.


