Was Gäste besonders loben
Der Service führt mit 15 von 29 ausgewerteten Rezensionen, dicht gefolgt von der Aussicht mit 14. Lobby und Bar liegen weit oben im Haus, die Dachterrasse gibt den Blick auf den Skytree frei, und mehrere Zimmer schauen auf den Senso-ji. Zwölf Berichte nennen die Lage: Das Tor zum Tempelbezirk liegt direkt gegenüber, der Bahnhof wenige Minuten entfernt. Auffällig für Tokio sind die Zimmergrößen mit elf positiven Nennungen, dazu große Bäder mit Wanne und Dusche. Zehn Rezensionen loben das Frühstück, bei dem zum Buffet ein frisch zubereitetes Gericht aus mehreren Varianten an den Tisch kommt. Bemerkenswert: 13 der ausgewerteten Rezensionen wurden auf Deutsch verfasst — hier übernachten tatsächlich deutschsprachige Reisende.
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Woran du denken solltest
Kritik ist selten: Im Sample findet sich genau eine negative Stimme, und sie nennt einen hohen Preis, ein uneinheitliches Auftreten an der Rezeption und den Umstand, dass bei kurzfristiger Buchung vor allem Raucherzimmer übrig bleiben. Letzteres ist der praktisch wichtigste Punkt. Aus ansonsten positiven Berichten kommen zwei weitere Hinweise: Ein auf Fotos gezeigter Fitnessbereich war vor Ort nicht vorhanden, und Mikrowelle oder Waschmaschine gibt es nicht — wer mit Kindern länger bleibt, plant das anders. In den größeren Zimmern fällt das Bad im Verhältnis knapp aus. Der Preis liegt über dem der Nachbarschaft, was mehrere Gäste ausdrücklich für gerechtfertigt halten.
Tipps aus den Bewertungen
Buche früh, wenn du ein Nichtraucherzimmer mit Blick willst — beides ist kurzfristig kaum noch zu bekommen, und der Aufpreis für die Aussicht ist deutlich. Die Dachterrasse wird mehrfach als der Ort empfohlen, an dem sich Fotos vom beleuchteten Skytree ohne Warteschlange machen lassen; abends gibt es dort eine Bar. Für den Weg zum Bahnhof lohnt der Hinweis, dass nicht alle Ausgänge einen Aufzug haben — mit Gepäck den Ausgang auf der gegenüberliegenden Straßenseite nehmen. Gepäck kann vor dem Einchecken abgegeben werden. Und beim Frühstück werden die frisch gepressten Säfte und der grüne Tee besonders oft genannt.
Für wen das Haus passt
Das Haus passt zu Paaren und Familien, die Tokio von Asakusa aus angehen und dafür etwas mehr zahlen: kurze Wege zu Tempel und Bahn, für japanische Verhältnisse große Zimmer, ein Frühstück, das mehrere Gäste als Grund zum Bleiben nennen. Weniger passend ist es für Selbstversorger und für alle, die reine Übernachtungskosten optimieren — in der Nachbarschaft gibt es günstigere Häuser mit ähnlicher Lage. Mit 4,4 aus rund 1.900 Bewertungen und einem sehr ruhigen Kritikbild gehört es zu den verlässlicheren Adressen im Viertel.


