Die kurze Antwort
Reisschale unter einer Schicht roher Meeresfrüchte – im Markt selbst, so frisch wie es geht.
Eine Schale Sushireis, darüber eine Lage roher Fisch – der Kaisen-don ist das Gericht, wegen dem viele den Ōmichō-Markt in Kanazawa überhaupt ansteuern. Mehrere Lokale im Markt servieren ihn: Thunfisch, Lachs, Jakobsmuschel, Seeigel und die örtlichen Süßgarnelen, je nach Saison. Die Zusammenstellung wechselt mit dem Fang, und die Preise sind gestaffelt.
Mittags bilden sich Schlangen vor den bekanntesten Ständen; wer flexibel ist, findet zwei Gassen weiter dieselbe Qualität ohne Wartezeit. Geöffnet ist der Markt täglich von 09:00 bis 17:00 – die Reisschale ist hier also ein Mittagsgericht, kein Abendessen.
Der Ōmichō ist ein Frischemarkt, kein einzelnes Restaurant. Was am Ende auf dem Reis liegt, hängt davon ab, an welchem Stand im Viertel Kamiomicho man stehen bleibt.
Eingang, Stellplatz und Toilette sind rollstuhlgerecht ausgebaut, Toiletten gibt es im Markt. Bezahlt werden kann mit Kredit- und Debitkarte, kontaktlos per Handy oder über die gängigen japanischen Bezahl-Apps – PayPay, au PAY, d-Barai, Rakuten Pay und Transit-IC-Karten werden akzeptiert. Wer mit dem Auto kommt, sollte einkalkulieren, dass Parkhaus und Parkplatz kostenpflichtig sind.
Neben der Reisschale gibt es Riesenaustern, Seeigel und Krabben, an manchen Ständen auch zum Essen vor Ort.
Wer keine Reisschale will, findet im Markt auch Sushi vom Förderband und Oden-Eintopf.
Manche Fischhändler sehen es nicht gern, wenn man ihre Auslagen fotografiert – vorher fragen.
Für Vegetarier gibt es Obst, Gemüse und Süßes, doch der Markt dreht sich klar um Fisch und Meeresgetier.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 12 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: MittwochVollster: Samstag
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Davor & danach
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Fragen
Auf dem Sushireis liegen je nach Saison Thunfisch, Lachs, Jakobsmuschel, Seeigel und die örtlichen Süßgarnelen. Eine feste Rezeptur gibt es nicht: Die Zusammenstellung wechselt mit dem Fang, deshalb sieht die Schale im Sommer anders aus als im Winter.
Mehrere Lokale im Markt servieren Kaisen-don, jedes mit eigener Auswahl und eigener Staffelung. Wer eine bestimmte Zutat wie Seeigel oder Süßgarnele sucht, vergleicht am besten zwei, drei Auslagen, bevor er sich anstellt.
Nicht zwingend. Mittags bilden sich Schlangen vor den bekanntesten Ständen, doch wer flexibel ist, findet zwei Gassen weiter dieselbe Qualität ohne Wartezeit. Mehrere Lokale im Markt servieren Kaisen-don, und die Preise sind gestaffelt – ein Blick in die Nachbargasse kostet wenig und erspart oft das Anstehen.
Nein. Der Markt hat täglich von 09:00 bis 17:00 geöffnet, die Stände arbeiten also im Tagesrhythmus. Wer die Schale probieren will, plant sie als Mittagessen ein und nicht als Abendprogramm.
Der Markt ist mehr als eine Spezialität: Austern, Sashimi, Sushi, Seeigel und Krabbe gehören dazu, außerdem Oden und ein Förderband-Sushi.
Nicht unbedingt: Kredit- und Debitkarten werden akzeptiert, ebenso kontaktloses Bezahlen per Handy und die Apps PayPay, au PAY, d-Barai und Rakuten Pay sowie Transit-IC-Karten. Ob jeder einzelne Stand alles davon annimmt, zeigt sich erst an der Kasse.
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