Die kurze Antwort
Der Myōryū-ji steckt voller versteckter Treppen, Fallgruben und Geheimräume – Besuch nur mit Führung.
Der Beiname täuscht: Mit Ninja hat der Myōryū-ji nichts zu tun. Er verdankt ihn allein seiner Bauweise – einem Haus, das von außen zwei Stockwerke zeigt und im Inneren vier Ebenen verbirgt.
Hinter dieser Fassade liegen 23 Räume und 29 Treppen, dazu Falltüren, ein Fluchtbrunnen und ein Raum, aus dem kein sichtbarer Ausgang führt. Angelegt wurde der Bau als getarnter Vorposten, und genau diese Doppelbödigkeit ist es, die der Rundgang vorführt: Ebenen, die von außen niemand vermutet.
Besichtigen lässt sich das Gebäude ausschließlich im Rahmen einer Führung, und die läuft auf Japanisch. Wer die Sprache nicht spricht, ist auf die englischen Handouts angewiesen, die dafür ausgegeben werden.
Angemeldet wird telefonisch – ohne Voranmeldung kommt man nicht hinein. Für den Besuch selbst sollte man rund eine Stunde einplanen.
Im Teeraum hängt die Decke absichtlich so tief, dass sich darin weder Schwert noch Lanze schwingen ließ.
Eine Falle steckt im Opferkasten, eine Treppe taucht erst unter abgenommenen Dielen auf.
Der Brunnen ist rund 25 Meter tief und soll angeblich bis zur Burg Kanazawa führen.
Reservieren lässt sich auch auf Englisch, bezahlt wird am Eingang nur in bar.
Kinder im Vorschulalter werden bei den Führungen nicht eingelassen.
Ab der Haltestelle Hirokoji des Loop Bus (Left Loop) sind es rund fünf Minuten zu Fuß.
Umgebung
1 weiterer auf der Karte
Fragen
Nein. Der Tempel hat mit Ninja nichts zu tun – der Beiname bezieht sich ausschließlich auf die Bauweise mit ihren versteckten Ebenen, Falltüren und Geheimgängen. Gedient hat der Bau als getarnter Vorposten.
Von außen wirkt das Haus zweistöckig, tatsächlich stecken vier Ebenen darin: 23 Räume und 29 Treppen, dazu Falltüren, ein Fluchtbrunnen und ein Raum, aus dem kein sichtbarer Ausgang führt.
Nein, der Innenraum ist nur im Rahmen einer Führung zugänglich. Einzeln durch die Ebenen laufen oder sich frei umsehen ist nicht möglich – der Rundgang folgt immer der Gruppe und dem Guide.
Die Führung wird ausschließlich auf Japanisch gehalten. Für alle anderen gibt es Handouts auf Englisch, mit denen sich die Stationen des Rundgangs mitverfolgen lassen. Eine Führung in einer anderen Sprache wird nicht angeboten.
Ja, und zwar telefonisch. Der Besuch ist nur nach Voranmeldung möglich, spontan hineinzugehen funktioniert nicht. Wer den Ninja-Tempel einplant, sollte die Reservierung also vor dem Tag in Kanazawa erledigen.
Für die Führung sollte man rund eine Stunde ansetzen. Weniger lässt sich schwer einrichten, denn das Gebäude ist ausschließlich im Rahmen der Führung zugänglich – in dieser Stunde liegen die vier Ebenen mit ihren 23 Räumen und 29 Treppen.
Dein Kanazawa-Tag
Ein Vorschlag — die Reihenfolge änderst du im Plan.
So könnte der Tag aussehen