Die kurze Antwort
Erhaltenes Teehausviertel mit Holzgittern und Kopfstein – Kanazawas Gion, nur kleiner und ruhiger.
Blattgold ist hier allgegenwärtig – noch vor den Gassen und dem Straßenbild ist es das, was vom Viertel hängen bleibt. Das hat einen einfachen Grund: Kanazawa produziert nahezu das gesamte japanische Blattgold, und in Higashi Chaya wird das überall sichtbar, bis hin zum Eis mit Goldauflage.
Higashi Chaya ist eines von drei erhaltenen Teehausvierteln der Stadt und das größte. Die zweistöckigen Holzhäuser mit ihren feinen Lattengittern stammen aus dem 19. Jahrhundert; einige sind als Museum begehbar, andere beherbergen Cafés und Läden für Blattgold-Kunsthandwerk. Für diese Bauweise steht der Begriff Machiya, das japanische Stadthaus, der in den Berichten ebenso wiederkehrt wie die hölzerne Konstruktion der Fassaden und Kutani-Keramik, das Porzellan der Region.
Geisha und Teehäuser prägen das Bild des Viertels – der Name Chaya verweist auf die Teehäuser, die dem Quartier seine Form gegeben haben. Wer herkommt, hat in erster Linie die Häuser und das Kopfsteinpflaster vor sich; das Gehen selbst ist der Hauptgrund des Besuchs.
Als Stadtteil ist Higashi Chaya rund um die Uhr zugänglich, die einzelnen Museen, Läden und Cafés darin natürlich nicht. Es gibt einen stufenlosen Zugang und eine barrierefreie Toilette, Gastronomie und Toiletten sind vor Ort vorhanden, und Kinder sind ausdrücklich willkommen. Bezahlen lässt sich bargeldlos: Kreditkarte wird ebenso akzeptiert wie die gängigen japanischen App-Bezahldienste PayPay, Rakuten Pay, au PAY und d-Barai sowie die Transit-IC-Karten.
An einer der Hauptstraßen steht der kleine Tempel Enchō-ji mit seinem vergoldeten Hauptaltar.
Das Viertel besteht aus nur wenigen Straßen und Gassen, ein Rundgang braucht nicht lange.
Hinweistafeln im Viertel erklären die Geschichte der Häuser, jeweils auch auf Englisch.
Das Viertel grenzt an den Asano-Fluss, vom anderen Ufer kommt man über eine Brücke hinein.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 14 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: DonnerstagVollster: Samstag
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Umgebung · Higashi Chaya
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Fragen
Das mit Blattgold belegte Softeis ist die sichtbarste Alltagsform von Kanazawas Blattgold-Handwerk – essbares Gold, das man im Gehen isst. Für viele gehört es zum Besuch in Higashi Chaya dazu.
Machiya bezeichnet das traditionelle japanische Stadthaus. In Higashi Chaya stehen davon zweistöckige Holzbauten aus dem 19. Jahrhundert mit den charakteristischen feinen Lattengittern vor den Fenstern – diese Holzkonstruktion prägt die ganze Gasse.
Einige der historischen Häuser sind als Museum begehbar. Andere werden heute als Café oder als Laden für Blattgold-Kunsthandwerk genutzt, sodass du auch dort in die Innenräume kommst.
Kanazawas berühmter Garten gehört zu den Stichworten, die Besucher regelmäßig zusammen mit dem Teehausviertel nennen. Beide gehören für viele Gäste in denselben Stadtrundgang – Higashi Chaya wird ohnehin vor allem zu Fuß erlebt.
In aller Regel ja. Vor Ort werden Kreditkarten sowie die japanischen App-Bezahldienste PayPay, Rakuten Pay, au PAY und d-Barai akzeptiert, ebenso das Bezahlen mit Transit-IC-Karten. Ein reiner Bargeld-Besuch ist hier also nicht nötig.
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