Fünf Minuten zum Bahnhof, Lobby ganz oben
Die Lage trägt dieses Haus: Zum Bahnhof Kanazawa sind es rund fünf Gehminuten, zu den Einkaufsstraßen daneben nur kurze Wege. Ungewöhnlich ist der Aufbau — Rezeption und Frühstücksraum liegen im dreizehnten Stock, überraschend, aber angenehm. Auch die Bäder überzeugen in der Regel: mit einer Wanne, in der Erwachsene liegen können, und vollständiger Pflegeausstattung. Dazu kommen kostenlose Getränke in der Lobby, darunter regionaler Röstgrüntee, und ein Frühstück mit Gerichten aus der Region.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Haus steht direkt an den Gleisen. Ob die Züge morgens und abends deutlich zu hören sind, hängt am Zimmer, nicht am Haus. Auch Schlafqualität und Klimaanlage sind eher Schwächen des Hauses. Der Service ist überwiegend gut, aber nicht durchgehend.
Wie der Aufenthalt gelingt
Wer geräuschempfindlich ist, fragt beim Buchen nach einem Zimmer abseits der Gleise. Für den Weg vom Bahnhof lohnt ein Schirm — ein Teil der Strecke liegt offen, und eine vierspurige Straße ist ohne Ampel zu queren. Ein Telefon gibt es im Zimmer nicht, Anliegen klärt man also oben an der Rezeption. Die Frühstücksgutscheine lassen sich schon am Vorabend abgeben, was am Morgen Zeit spart. Und der Waschsalon hat nur zwei Maschinen: früh nutzen oder fest einplanen.
Für wen das Haus passt
Für kurze Aufenthalte in Kanazawa ist die Rechnung schlüssig: zentral, sauber, mit einem Bad über dem Standard vergleichbarer Häuser. Familien mit Kleinkindern finden Zimmer mit Tatami und niedrigen Betten – für sie ein guter Grund, hier zu buchen. Und wer Züge mag, hat vom Haus aus freie Sicht auf den Bahnhofsbetrieb. Weniger passend ist es für Reisende, die auf Aussicht Wert legen — viele Fenster sind aus Milchglas — und für alle, die zu zweit viel Gepäck im Zimmer unterbringen müssen.
































