Die kurze Antwort
Der Fischmarkt der Stadt seit dem 18. Jahrhundert – Schneekrabbe, Süßgarnele und Kaisen-don zum Mittag.
Gehandelt wird hier, bevor besichtigt wird: Ōmichō versorgt Kanazawa seit dem 18. Jahrhundert mit Fisch und ist bis heute vor allem ein Arbeitsmarkt – und erst in zweiter Linie eine Sehenswürdigkeit.
Unter dem Dach reihen sich über 150 Stände aneinander. Verkauft wird Fisch aus dem Japanischen Meer, dazu Gemüse und Eingelegtes. Im Mittelpunkt stehen die Spezialitäten der Region: im Winter die Schneekrabbe, daneben die süßen Nordseegarnelen.
Mehrere Lokale im Markt servieren Kaisen-don, eine Schale Reis unter einer Schicht rohem Fisch. Mittags muss man dafür Wartezeit einplanen – dafür bekommt man eine Frische, die man in Tokio teurer bezahlt.
Weil der Markt überdacht und vergleichsweise kompakt ist, lässt er sich auch bei Regen und ohne langen Rundgang ansehen. Wer die Stände im Betrieb erleben und nicht in der Schlange vor den Lokalen stehen will, kommt vor dem Mittagsandrang.
An einigen Theken gibt es Meeresfrüchte roh oder frisch gegart direkt zum Essen vor Ort.
Neben den Ständen liegen kleine Izakayas und Stehbars, die lokale Gerichte zubereiten.
Zwischen den Fischständen gibt es Obst, Kroketten und Eis für zwischendurch.
Umgebung · Omicho
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Fragen
Beides, aber die Reihenfolge stimmt andersherum: Ōmichō ist seit dem 18. Jahrhundert der Fischmarkt der Stadt und funktioniert noch immer vor allem als Arbeitsmarkt. Neben dem Fisch aus dem Japanischen Meer liegen Gemüse und Eingelegtes aus – Ware für die Küche, nicht für die Vitrine.
Kaisen-don ist eine Schale Reis unter einer Schicht rohem Fisch. Mehrere Lokale innerhalb des Marktes servieren ihn, man muss also nicht erst weiterziehen: Der Fisch kommt aus denselben Hallen, in denen er gehandelt wird.
Die Schneekrabbe ist die Winterspezialität der Region und entsprechend präsent an den Ständen. Ganzjährig ein Thema sind daneben die süßen Nordseegarnelen, für die die Küste am Japanischen Meer bekannt ist.
Mittags ja – die Lokale mit Kaisen-don bilden dann Schlangen. Wer das umgehen will, verlegt den Besuch vor den Mittagsandrang und sieht die Stände dabei im laufenden Betrieb statt beim Abverkauf.
Ja, denn Ōmichō ist überdacht. Der Markt ist zudem kompakt genug, dass ein Rundgang durch die Gassen keinen halben Tag beansprucht – ein sinnvoller Programmpunkt, wenn draußen in Kanazawa nichts geht.
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