Was das Haus gut kann
Der Service ist überwiegend eine Stärke: Das Personal nimmt das Gepäck schon vor dem Check-in an und hilft beim Ausfüllen der Formulare für den Gepäckversand. Englisch wird in der Regel sicher gesprochen. Auch das Frühstück ist gut: eine Mischung aus Kanazawa-Küche, Sushi und westlichen Gerichten, für die du morgens Zeit einplanen solltest. Die Zimmer sind für japanische Verhältnisse meist großzügig, zwei große Koffer finden darin Platz; das Bad ist gut, die Betten sind es meist ebenso.
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Wo das Haus Grenzen hat
Grenzen hat das Haus nur wenige. Das Frühstück ist gut, wird aber zu Stoßzeiten zum Nadelöhr, mit langen Wartezeiten und großen Reisegruppen im Restaurant. Dazu gibt es kein hauseigenes Onsen und kein großes Gemeinschaftsbad; wer das in Japan erwartet, wird es hier vermissen. Und der Weg zum Bahnhof ist spürbar weiter als zu den Sehenswürdigkeiten.
Wie der Aufenthalt gelingt
Frühstücke früh. Wer erst gegen acht kommt, trifft auf Andrang und Wartenummern; kurz nach Öffnung ist es entspannt. Die Lage spielt ihre Stärken zu Fuß aus: Der Omicho-Markt liegt wenige Gehminuten entfernt, Kenrokuen-Garten, Oyama-Schrein und das Samurai-Viertel sind in rund zehn Minuten erreichbar, das Higashi-Chaya-Viertel in etwa einer Viertelstunde. Für den Weiterweg lohnt der Gepäckversand, den die Rezeption organisiert. Wer empfindlich auf Pollen reagiert, sollte das Frühjahr bedenken.
Für wen das Haus passt
Das Haus ist vor allem für Reisende gemacht, die Kanazawa zu Fuß erkunden und Wert auf Essen und Betreuung legen — Familien mit kleinen Kindern kommt die flexible Küche entgegen, Alleinreisende finden einen ruhigen Aufenthalt. Weniger passend ist es für alle, die vor allem am Bahnhof wohnen wollen oder ein Badehaus im Haus suchen. Das Preisniveau ist meist fair, das Frühstück aber eher teuer.

































