Die kurze Antwort
Weitläufiges Burggelände direkt neben Kenroku-en, mit rekonstruierten Toren und bleiverkleideten Dächern.
Fast weiß leuchten die Dächer der Tore und Speicherbauten: Sie sind mit Blei gedeckt, das im Belagerungsfall zu Munition hätte eingeschmolzen werden können. Von der Burg der Maeda blieben nach mehreren Bränden nur Teile erhalten; die großen Tore und Speicher wurden mit historischen Techniken rekonstruiert. Das weitläufige Gelände im Stadtteil Marunouchi ist frei zugänglich und wirkt eher wie ein Park als wie eine Festung.
Über das Gelände verteilen sich mehrere benannte Bauwerke: das Gojikken Nagaya, das Ishikawa-Tor, der Hishi Yagura und das Nezumita-mon. Dazu kommen der Gyokusen-inmaru-Garten und die Steinmauern.
Praktisch ist der Besuch unkompliziert: geöffnet täglich von 07:00 bis 18:00, kostenfreier Parkplatz, öffentliche Toiletten auf dem Gelände. Als rollstuhlgerecht ausgewiesen sind Parkplatz, Zugang und Sitzgelegenheiten; vermerkt sind außerdem Picknickeignung und Wege, die auch mit Kindern funktionieren.
Weil das Areal direkt an Kenroku-en grenzt, verbinden sich beide zu einem Vormittag: erst Tore, Mauern und Speicherbauten, dann der Garten.
Alt wirken vor allem die Steinmauern, die rekonstruierten Tore und Speicher sehen dagegen fast wie neu aus.
Innen gibt es wenig zu sehen, der Reiz der Anlage liegt in Toren, Dächern und Mauern von außen.
Wer die Bauweise verstehen will, findet eine Ausstellung zum Bau der Burg mit Videos und Schaukästen.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 13 Uhr.
Andrang über den Tag
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Fragen
Sie sind mit Blei gedeckt, und der Bleibelag lässt die Dächer der rekonstruierten Tore und Speicherbauten hell erscheinen. Das Material war dabei nicht nur Baustoff: Im Belagerungsfall hätte es zu Munition eingeschmolzen werden können.
Eine Ruine mit Rekonstruktionen. Wer den tenshu, den Hauptturm, sucht, sollte das vorher wissen — der Reiz liegt hier im Gelände selbst.
Dafür ist es angelegt: Das Gelände ist zum Picknicken geeignet, die Wege funktionieren auch mit Kindern, und öffentliche Toiletten gibt es vor Ort. Platz genug ist da, um nicht nur an den Toren stehen zu bleiben.
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