Frühstück und das Bad im obersten Stock
Das im Preis enthaltene Frühstücksbuffet ist meist gut, mit Curry und einer entspannten Auslastung selbst am Wochenende. Dazu kommt das große Bad im obersten Stockwerk, für ein Haus dieser Kette ungewöhnlich. Auch die Anbindung stimmt in der Regel: Bahnhof, Bushaltestelle vor der Tür und der Markt in der Nachbarschaft machen das Haus zu einem bequemen Ausgangspunkt. Die Zimmer sind meist gepflegt, und auch das Bett überzeugt in der Regel.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Service ist nicht durchgehend verlässlich: Schwächen zeigen sich vor allem am Empfang bei der Ankunft. Die Zimmer sind klein geschnitten. Und das Panoramabad ist wegen Sichtschutzwänden faktisch ein großes Bad ohne Aussicht – wer den Blick erwartet, wird enttäuscht.
Wie der Aufenthalt gelingt
Die Auslastung des Gemeinschaftsbads lässt sich vom Zimmerfernseher aus prüfen – so umgeht man die Stoßzeiten am frühen Abend. Das zugehörige Parkhaus öffnet erst am Nachmittag und kostet extra; die Stellplätze sind eng geschnitten, größere Fahrzeuge klärt man besser vorher telefonisch ab. Wer flache Kissen bevorzugt, fragt an der Rezeption danach. Gepäckaufbewahrung und Parken über den Check-out hinaus sind unkompliziert – praktisch, wenn der Zug erst am Abend geht.
Für wen das Haus passt
Das ist ein Geschäftshotel mit zwei Extras, die es aus der Klasse heben: warmes Frühstück inklusive und ein großes Bad unter dem Dach. Für Reisende, die Kanazawa mit dem Auto oder dem Shinkansen ansteuern, abends noch zum Markt oder in die Stadt wollen und morgens ohne Umweg frühstücken möchten, ist das eine unaufgeregt funktionierende Adresse. Wer viel Platz im Zimmer braucht, ausgiebig auspackt oder ein Bad mit Aussicht erwartet, wird die Grenzen des Hauses schnell erreichen.

































