Die kurze Antwort
Kanazawa-Curry: dunkle, dicke Sauce auf Reis, mit Schnitzel und Kohl, gegessen mit dem Löffel aus Edelstahl.
Das Erste, was an diesem Curry auffällt, ist das Besteck. Kanazawa hat eine eigene Curry-Schule entwickelt: Die Sauce ist deutlich dunkler und dicker als anderswo, wird über den Reis gegossen und mit einem panierten Schnitzel sowie einem Häufchen Krautsalat serviert. Auf den Tisch kommt das auf einem Metallteller, gegessen wird mit einer flachen Gabel oder einem Löffel. Billig, sättigend und ein guter Kontrast zu drei Tagen Fisch.
Champion Curry ist eine der Adressen, an denen diese Kanazawa-Schule ihren Ausgang nahm.
Praktisch heißt das: Bestellt wird über einen Automaten, bezahlt wird ausschließlich in bar – Karten werden nicht akzeptiert. Geöffnet ist täglich von 11:00 bis 16:00 Uhr, das Lokal ist damit eine Mittags- und Nachmittagsadresse, keine Abendoption. Es geht unkompliziert zu, Alleinessende sind ausdrücklich vorgesehen, und mitnehmen kann man das Curry auch.
Champion Curry liegt im Viertel Aokusamachi in Kanazawa. Für viele fällt der Besuch auf den Weg zum Markt – ein Teller zwischendurch, kein Programmpunkt.
Das Lokal liegt im Untergeschoss des Ōmichō-Markts, abseits der Hauptgasse – wer oben sucht, läuft daran vorbei.
Am Automaten wählt man die Größe von Curry und Schnitzel getrennt, statt Schweinefleisch gibt es auch Hähnchen oder Garnelen.
Gegenüber liegt ein zweiter Raum mit Theke, essen darf man auch im offenen Sitzbereich des Untergeschosses.
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Fragen
Zum Kanazawa-Curry gehört ein Häufchen Krautsalat neben Reis und paniertem Schnitzel. Gäste kommen 135-mal darauf zu sprechen und nennen dabei häufig die feine Julienne-Schneidung – der Kohl ist also kein beiläufiges Deko-Element, sondern ein fester Bestandteil des Gerichts.
Ja, ein vegetarisches Cutlet gehört zum Programm. Ob es an einem bestimmten Tag dabei ist, zeigt die Auswahl am Automaten.
Bestellt wird über einen Ticketautomaten. Bargeld ist Pflicht: Das Lokal akzeptiert ausschließlich Barzahlung, Karten funktionieren nicht. Wer aus dem Ausland anreist, zieht also vorher Yen.
Ja. Champion Curry ist ausdrücklich für Solo-Gäste geeignet, die Atmosphäre gilt als betont unkompliziert, und die Adresse ist bei Studierenden beliebt. Es ist eine schnelle, sättigende Mahlzeit ohne jedes Zeremoniell.
Ja, neben dem Essen vor Ort ist Takeaway möglich – praktisch etwa, wenn der Besuch mit dem Weg zum Bahnhof Kanazawa zusammenfällt.
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