Was das Haus gut kann
Die Nähe zum Bahnhof ist das stärkste Argument: Der Eingang liegt am Westausgang, der Fußweg dauert nur wenige Minuten. Für Anreisen mit dem Shinkansen und für Tagesausflüge ist das kaum zu schlagen. Zweiter Pluspunkt ist das große Bad mit Sauna und Kaltbecken, dessen Auslastung im Haus angezeigt wird, sodass sich Wartezeiten umgehen lassen. Drittens das Frühstück, das in der Regel überzeugt: regionale Zutaten und eine Showküche mit Eierspeisen. Auch das Preisniveau stimmt meist.
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Wo das Haus Grenzen hat
Eine Schwäche ist die Klimatisierung. Sie wird zentral gesteuert, sodass sich weder die Temperatur einstellen noch zwischen Heizen und Kühlen wechseln lässt; die Fenster öffnen nur einen Spalt. Im Frühjahr kann es in den Zimmern deshalb zu warm werden. Zweitens der Lärm: Zur Bahnhofsseite hin sind nachts Rangier- und Zuggeräusche zu hören – ob es stört, hängt also am Zimmer. Drittens die Sauberkeit, die in einzelnen Zimmern mit Staub, Geruch und abgenutzten Türen nachlässt. Und bei 444 Zimmern kann es an Aufzügen und beim Frühstück eng werden.
Wie der Aufenthalt gelingt
Bitte um ein Zimmer, das nicht zur Gleisseite zeigt, wenn du geräuschempfindlich bist — die nächtlichen Geräusche kommen von dieser Seite. Rechne bei Reisen im Frühjahr oder Herbst damit, dass du die Zimmertemperatur nicht selbst regeln kannst. Buche das Frühstück mit: Es hebt sich mit regionalen Gerichten von der Standardkost ab. Nutze die Anzeige zur Auslastung des Bades und meide die Stoßzeiten unmittelbar nach dem Check-in.

































