Die kurze Antwort
Kanazawa stellt fast das gesamte japanische Blattgold her – im Workshop belegt man selbst eine Schale oder Schatulle.
Kinpaku nennt sich das hauchdünn geschlagene Blattgold, das Kanazawas bekanntestes Handwerk ist – nahezu das gesamte japanische Blattgold stammt aus dieser Stadt. Verantwortlich dafür ist unter anderem das feuchte Klima der Region, das sich für die Verarbeitung des empfindlichen Materials besonders gut eignet.
In mehreren Werkstätten rund um das Teehausviertel Higashi Chaya kann man das Handwerk selbst ausprobieren und ein Objekt belegen: Essstäbchen, eine kleine Dose, einen Spiegel, eine Schale oder eine Schatulle. Das Blattgold ist so dünn, dass es beim Atmen zerreißt – genau darin liegt der Reiz der Sache, denn jede Bewegung muss bedacht sein.
Ein Workshop dauert meist 45 bis 90 Minuten. Weil die Werkstätten mit festen Plätzen arbeiten, empfiehlt sich eine Anmeldung im Voraus, statt spontan vorbeizuschauen.
Bei Hakuichi in Higashi Chaya wählt man aus über 50 vorgeschnittenen Motiven, darunter auch saisonale.
Bei Hakuichi legt man das Gold rund um einen Aufkleber als Schablone, sodass das Motiv ausgespart bleibt.
Hakuichi bietet auch ein Programm mit dem Werkzeug der Handwerker, etwa einer Bambuspinzette auf einem Lederblock.
Das Personal leitet Schritt für Schritt an, daher eignen sich die Kurse auch für kleine Kinder und Anfänger.
Umgebung · Higashi Chaya
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Fragen
Kanazawa produziert fast das gesamte japanische Blattgold. Ein Grund dafür ist das feuchte Klima der Region, das sich für die Verarbeitung des hauchdünn geschlagenen Materials besonders gut eignet.
Je nach Werkstatt sind es kleine Alltagsstücke: Essstäbchen, eine kleine Dose, ein Spiegel, eine Schale oder eine Schatulle. Man arbeitet also an einem Gegenstand, den man anschließend mitnehmen und benutzen kann.
Kinpaku ist so dünn geschlagen, dass es bereits beim Atmen zerreißt. Genau diese Empfindlichkeit macht den Reiz aus – man arbeitet langsam und mit sehr kontrollierten Bewegungen.
Die Kurse dauern meist zwischen 45 und 90 Minuten. Damit lässt sich ein Workshop gut mit einem Bummel durch das benachbarte Teehausviertel Higashi Chaya verbinden.
Eine Anmeldung ist empfehlenswert. Die Werkstätten rund um Higashi Chaya arbeiten in festen Kursen mit begrenzter Platzzahl, spontanes Vorbeischauen ist deshalb keine verlässliche Option.
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