Die kurze Antwort
Schrein aus dem frühen 18. Jahrhundert mit einem kurzen Tunnel aus roten Torii – die kleine Variante von Fushimi Inari.
Eines überstrahlt hier alles: die Azaleen. Im April blüht die Azaleenhügel-Anlage, und dann ist es voll. Wer außerhalb dieser Wochen kommt, erlebt einen anderen Ort: Der Schrein ist selbst an Wochenenden erstaunlich ruhig.
Der Nezu-Jinja gehört zu den ältesten erhaltenen Schreinanlagen Tokios. Die Gebäude stammen von 1706 und haben Erdbeben wie Krieg überstanden – in einer Stadt, die beides mehrfach neu aufgebaut hat, ist das die eigentliche Besonderheit. Bekannt ist der Schrein vor allem für den schmalen Pfad unter dicht gestellten roten Torii, der einen Hügel hinaufführt: die kleine, im Alltag begehbare Variante dessen, wofür man sonst nach Fushimi Inari fährt.
Neben den Azaleen trägt die Anlage Details, die man leicht übergeht: das rōmon und das karamon. Wer sich vor dem Besuch ein paar Minuten mit der Baugeschichte des Schreins beschäftigt, erkennt sie beim Rundgang wieder.
Praktisch: Der Schrein liegt in 1 Chome Nezu und öffnet täglich von 06:00 bis 17:00 Uhr – die frühen Stunden sind die entspannteste Zeit, gerade in der Azaleen-Saison. Von Yanaka sind es rund fünfzehn Minuten zu Fuß. Vor Ort gibt es Parkplätze, darunter rollstuhlgerechte Stellplätze, sowie Toiletten.
Die dicht gereihten roten Torii gehören zum Otome-Inari, einem Nebenschrein auf dem Gelände.
Die farbenprächtigen Hallen ließ Shogun Tokugawa Tsunayoshi errichten.
Der Nezu-Schrein zählt zu den Zehn Großen Schreinen Tokios.
Der Schrein liegt in der Nähe des Bahnhofs Sendagi.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 13 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: DienstagVollster: Samstag
Stimmen
4,48.896 Bewertungen · Google
Du warst hier? Erzähl den Nächsten davon. Erfahrung teilen →
Umgebung
Fragen
Ja, und zwar aus einem anderen Grund. Im April ist die Azaleenhügel-Anlage das Ziel der meisten Besucher, entsprechend voll wird es. In den übrigen Monaten bleibt der Schrein selbst an Wochenenden erstaunlich ruhig – wer die historische Anlage von 1706 und den Torii-Pfad ohne Gedränge sehen will, kommt besser außerhalb der Blüte.
Er funktioniert nach demselben Prinzip, nur im kleinen Format: ein schmaler Pfad unter dicht gestellten roten Torii, der einen Hügel hinaufführt. Statt eines mehrstündigen Bergaufstiegs ist es hier ein kurzer Tunnel mitten in Tokio – die kompakte Variante desselben Motivs.
Japanische Fachbegriffe für Bauteile der Anlage. Sie gehören zu dem, was den Nezu-Jinja über den Torii-Pfad hinaus ausmacht – und sind der Grund, ihn nicht nur als Fotokulisse zu behandeln.
Zu Fuß. Von Yanaka sind es rund fünfzehn Minuten bis zum Nezu-Jinja, der in 1 Chome Nezu liegt. In derselben Nachbarschaft liegen der Ueno-Park und die Universität Tokio.
Dein Tokio-Tag
Ein Vorschlag für den Vormittag — die Reihenfolge änderst du im Plan.
So könnte der Tag aussehen