1473 Mal in Google-Rezensionen erwähnt
SehenswürdigkeitZur Öffnung um 6 Uhr am ruhigsten — voll wird es gegen 14 Uhr.
Schrein aus dem frühen 18. Jahrhundert mit einem kurzen Tunnel aus roten Torii – die kleine Variante von Fushimi Inari.
Ein Wort dominiert die Bewertungen des Nezu-Jinja wie kein zweites: Azaleen. 1473 Mal fällt es in den rund 8.900 Google-Rezensionen, die dem Schrein 4,4 von 5 geben – deutlich häufiger als jedes andere Thema. Im April blüht die Azaleenhügel-Anlage, und dann ist es voll. Wer außerhalb dieser Wochen kommt, erlebt einen anderen Ort: Der Schrein ist selbst an Wochenenden erstaunlich ruhig.
Der Nezu-Jinja gehört zu den ältesten erhaltenen Schreinanlagen Tokios. Die Gebäude stammen von 1706 und haben Erdbeben wie Krieg überstanden – in einer Stadt, die beides mehrfach neu aufgebaut hat, ist das die eigentliche Besonderheit. Bekannt ist der Schrein vor allem für den schmalen Pfad unter dicht gestellten roten Torii, der einen Hügel hinaufführt: die kleine, im Alltag begehbare Variante dessen, wofür man sonst nach Fushimi Inari fährt.
Auffällig ist, wie fachlich die Besucher über die Anlage schreiben. Neben den Azaleen tauchen in den Rezensionen immer wieder die japanischen Begriffe rōmon (59 Nennungen) und karamon (33) auf, dazu die Namen Tokugawa Tsunayoshi (49) und Tokugawa Ienobu (30) sowie die Jahreszahlen 1705, 1706 und 1900. Wer sich vor dem Besuch ein paar Minuten mit der Baugeschichte beschäftigt, holt hier spürbar mehr heraus als bei einem reinen Fotostopp. Als Orientierungspunkte nennen Besucher häufig den Ueno-Park und die Universität Tokio in der Nachbarschaft.
Praktisch: Der Schrein liegt in 1 Chome Nezu und öffnet täglich von 06:00 bis 17:00 Uhr – die frühen Stunden sind die entspannteste Zeit, gerade in der Azaleen-Saison. Von Yanaka sind es rund fünfzehn Minuten zu Fuß. Vor Ort gibt es Parkplätze, darunter rollstuhlgerechte Stellplätze, sowie Toiletten.
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1473 Mal in Google-Rezensionen erwähnt
59 Mal in Google-Rezensionen erwähnt
50 Mal in Google-Rezensionen erwähnt
49 Mal in Google-Rezensionen erwähnt
45 Mal in Google-Rezensionen erwähnt
33 Mal in Google-Rezensionen erwähnt
Ja, und zwar aus einem anderen Grund. Im April ist die Azaleenhügel-Anlage das Ziel der meisten Besucher, entsprechend voll wird es. In den übrigen Monaten bleibt der Schrein selbst an Wochenenden erstaunlich ruhig – wer die historische Anlage von 1706 und den Torii-Pfad ohne Gedränge sehen will, kommt besser außerhalb der Blüte.
Er funktioniert nach demselben Prinzip, nur im kleinen Format: ein schmaler Pfad unter dicht gestellten roten Torii, der einen Hügel hinaufführt. Statt eines mehrstündigen Bergaufstiegs ist es hier ein kurzer Tunnel mitten in Tokio – die kompakte Variante desselben Motivs.
Weil sich viele Rezensionen mit der Baugeschichte befassen. Tokugawa Tsunayoshi (49 Nennungen) und Tokugawa Ienobu (30) gehören zusammen mit den Jahreszahlen 1705 und 1706 zu den meistdiskutierten Themen – 1706 ist das Jahr, aus dem die erhaltenen Gebäude stammen.
Das sind japanische Fachbegriffe für Bauteile der Anlage, die in den Rezensionen regelmäßig beim Namen genannt werden: rōmon 59 Mal, karamon 33 Mal. Sie gehören zum Bestand von 1706 und sind für viele Besucher der Grund, den Schrein nicht nur als Fotokulisse zu betrachten.
Zu Fuß. Von Yanaka sind es rund fünfzehn Minuten bis zum Nezu-Jinja, der in 1 Chome Nezu liegt. Als weitere Orientierungspunkte in der Nachbarschaft nennen Besucher häufig den Ueno-Park und die Universität Tokio.
Umgebung
Erreichbar zu Fuß ab Nezu-Schrein.
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