Die kurze Antwort
Rundes Glasgebäude ohne Vorder- und Rückseite – bekannt für Leandro Erlichs begehbaren Swimmingpool.
Ein flacher Glaszylinder mitten in Kanazawa, den man von allen Seiten betreten kann: Das Museum von SANAA hat weder Vorder- noch Rückseite, und wer hineingeht, entscheidet selbst, wo der Rundgang beginnt. Das berühmteste Werk ist der Schwimmbecken-Raum von Leandro Erlich – von oben blickt man auf Menschen, die scheinbar unter Wasser stehen, von unten steht man selbst darin und sieht die Betrachter über der Wasseroberfläche.
Ein Teil der Ausstellung ist kostenlos zugänglich; für den Innenbereich mit den Wechselausstellungen braucht es dagegen ein Ticket, das im Sommer schnell vergriffen ist. Zu sehen sind außerdem Sonderausstellungen und die Arbeiten im Außenbereich. Schließfächer gibt es im Haus.
Praktisch ist das Museum gut aufgestellt: Eingang, Toiletten und Stellplätze sind rollstuhlgerecht, im Gebäude gibt es ein Restaurant, dazu Wickeltische und ein ausdrückliches Willkommen für Kinder. Der Parkplatz ist kostenpflichtig, und für den Ausstellungsbereich wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Montags bleibt geschlossen; freitags und samstags ist bis 20:00 geöffnet – die beiden Abende, an denen sich ein späterer Besuch anbietet.
Wer den Tag weiterplant, schließt den Kenrokuen-Garten gut an den Museumsbesuch an.
Die Werke draußen im öffentlichen Raum rund um den Glasbau sieht man ganz ohne Ticket.
Wer den Pool auch von unten betreten will, besorgt sein Ticket am besten vorab.
Neben Erlichs Pool ist der Raum von James Turrell das Werk, das man nicht auslassen sollte.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 13 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: DonnerstagVollster: Samstag
Öffnungszeiten
Stimmen
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Umgebung · Kenroku-en
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Fragen
Von oben schaut man auf eine Wasserfläche, unter der Menschen zu stehen scheinen. Wer den Raum darunter betritt, steht selbst in diesem vermeintlichen Becken und blickt zu den Betrachtern an der Oberfläche hinauf.
Ja. Ein Teil der Ausstellung ist frei zugänglich, und weil der Glaszylinder von allen Seiten betreten werden kann, erlebst du auch die Architektur ohne Eintritt. Nur für den Innenbereich mit den Wechselausstellungen wird eine Eintrittsgebühr fällig.
Ja. Für die Wechselausstellungen lohnt sich der Kauf im Voraus. Wer spontan kommt, muss damit rechnen, dass nur der frei zugängliche Teil übrig bleibt.
Ja, im Außenbereich stehen eigene Arbeiten. Da das runde Gebäude keine klassische Rückseite hat, führt der Weg um das Haus herum ohnehin am Museum entlang und nicht daran vorbei.
Das Haus ist ausdrücklich auf Familien eingestellt: Kinder sind willkommen, es gibt Wickeltische und ein Restaurant im Gebäude. Der begehbare Schwimmbecken-Raum funktioniert außerdem ohne jede Erklärung – man sieht sofort, worum es geht.
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