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Cathédrale Notre-Dame
Normannisch-gotischer Dom mit romanischer Krypta, geweiht 1077 – das architektonische Herzstück der Stadt und einstiger Ort des Wandteppichs.
◆ STADTVIERTEL · BAYEUX
Über den Dächern von Bayeux thront der Doppelturm der Cathédrale Notre-Dame – ein Meisterwerk normannischer Romanik und Gotik, geweiht 1077 im Beisein Wilhelms des Eroberers. In ihrem Schiff hing über Jahrhunderte der berühmte Wandteppich, der heute nur wenige Schritte entfernt im eigenen Museum gezeigt wird. Das Viertel rund um den Dom ist das kulturelle Schwergewicht der Stadt: hohe Gewölbe, Klostergärten und der mächtige Lebensbaum auf dem Domplatz.
Die Cathédrale Notre-Dame de Bayeux ist der Grund, warum es den berühmten Wandteppich überhaupt gibt: Bischof Odo, Halbbruder Wilhelms des Eroberers, ließ ihn vermutlich für die Weihe der Kirche 1077 anfertigen. Über Jahrhunderte wurde das Werk hier einmal im Jahr durch das Schiff getragen. Der Bau selbst ist ein Lehrstück der Architekturgeschichte: romanische Untergeschosse und Krypta aus dem 11. Jahrhundert, darüber das filigrane Hochgotik-Schiff und die markanten Türme.
Rund um den Dom liegt das alte geistliche Quartier mit ehemaligen Kanonikerhäusern, dem Kapitelsaal und stillen Gärten. Auf der Place de la Liberté breitet ein riesiger, an Eisengestängen gestützter Lebensbaum – eine über zwei Jahrhunderte alte Hängebuche, der Arbre de la Liberté – seine Krone aus. Wenige Schritte weiter steht der moderne, halb in den Hang gebaute Museumsbau, in dem die Tapisserie heute klimatisiert und gedämpft beleuchtet präsentiert wird.
Das Viertel verlangt Langsamkeit. Wer die Kathedrale zur richtigen Stunde betritt, wenn das Licht durch die Hochfenster fällt, versteht die Wucht dieses Baus. Und wer danach im benachbarten Museum vor dem 70 Meter langen Streifen steht, hat den Bogen von 1066 bis heute in einem einzigen Vormittag geschlagen.
01 · Highlights
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Normannisch-gotischer Dom mit romanischer Krypta, geweiht 1077 – das architektonische Herzstück der Stadt und einstiger Ort des Wandteppichs.
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Wenige Schritte vom Dom zeigt das halb in den Hang gebaute Museum den 70 Meter langen Wandteppich von 1066 – das Glanzstück jedes Besuchs.
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Eine über zwei Jahrhunderte alte Hängebuche auf der Place de la Liberté, deren Äste von Eisengestängen gestützt werden – ein Wahrzeichen am Dom.
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Stille Gärten und alte Kanonikerhäuser rund um den Dom, die an die Zeit erinnern, als Bayeux mächtiger Bischofssitz war.
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06 · Häufige Fragen
Nicht mehr. Über Jahrhunderte wurde er in der Kathedrale aufbewahrt, heute ist er aus konservatorischen Gründen im eigens gebauten Museum der Tapisserie ganz in der Nähe zu sehen, klimatisiert und gedämpft beleuchtet.
Nein, der Besuch der Cathédrale Notre-Dame ist grundsätzlich kostenfrei. Für das benachbarte Museum der Tapisserie ist hingegen ein Ticket nötig, idealerweise vorab mit Zeitfenster gebucht.
Geweiht wurde sie 1077 im Beisein Wilhelms des Eroberers. Aus dieser Zeit stammen die romanische Krypta und die Untergeschosse; das hochgotische Schiff und die markanten Türme kamen in den folgenden Jahrhunderten hinzu.
07 · In der Nähe
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