Die kurze Antwort
Die größte Chinatown Japans – zehn Tore, mehrere hundert Lokale, Straßenstände mit Buta-man.
Gegessen wird hier in Serie: Suppen-Dumplings sind das Aushängeschild des Viertels. Yokohamas Chūkagai entstand, nachdem der Hafen 1859 für den Außenhandel geöffnet wurde, und ist mit über fünfhundert Betrieben die größte Chinatown Ostasiens außerhalb Chinas. Zwischen bunten Toren reihen sich Restaurants aller Regionalküchen, dazwischen Stände mit gedämpften Schweinefleischbrötchen und Tapiokagetränken.
Wer durch die Gassen zwischen den zehn Toren geht, erlebt das Quartier nicht nur kulinarisch: Mitten im Viertel steht der Kanteibyō-Tempel, überladen bemalt und den kurzen Abstecher wert. Auch Wahrsagerei und Handlesen gehören dazu.
Die meisten kommen zum Umherlaufen: durch die Gassen, von Stand zu Stand, ohne festes Ziel. Viele hängen den Yamashita-Park gleich an.
Als öffentliches Viertel ist Chūkagai rund um die Uhr zugänglich, der Zugang ist stufenlos und barrierefreie Toiletten sind vorhanden. Bezahlt wird mit Kreditkarte oder den gängigen E-Payment-Diensten PayPay, Rakuten Pay, au PAY und d-Barai, auch Transit-IC-Karten werden akzeptiert. Parken ist ausschließlich kostenpflichtig möglich, auf einem Parkplatz vor Ort oder am Straßenrand; Kinder sind ausdrücklich willkommen.
Wer mehr als Straßensnacks sucht, findet hier auch All-you-can-eat-Menüs und Pekingente.
Die Station Motomachi-Chūkagai der Minatomirai-Linie liegt direkt am Rand des Viertels.
Zwischen den Lokalen liegen Läden mit Souvenirs und chinesischen Spezialitäten zum Mitnehmen.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 13 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: DonnerstagVollster: Samstag
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Umgebung · Chinatown
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Fragen
Neben der Küche ist sie das zweite Thema des Viertels, Handlesen eingeschlossen. Den Ausschlag für den Besuch gibt aber weiterhin das Essen.
Die Klassiker sind Suppen-Dumplings, Peking-Ente und All-you-can-eat-Angebote. An den Straßenständen gibt es gedämpfte Schweinefleischbrötchen und Tapiokagetränke – wer sich nicht festlegen will, isst sich dort durch.
Der Kanteibyō-Tempel steht mitten im Viertel und ist auffällig überladen bemalt. Zwischen den dicht bebauten Restaurantstraßen lohnt er den kurzen Abstecher — er ist der Punkt, an dem Chūkagai für einen Moment nicht ums Essen geht.
Ja. Zwischen den zehn Toren, über fünfhundert Betrieben und dem Kanteibyō-Tempel in der Mitte trägt das Viertel einen Spaziergang auch ohne Reservierung.
All-you-can-eat heißt hier: ein fester Preis, danach bestellt man, so viel man mag. Welches der über fünfhundert Häuser eine solche Pauschale anbietet und zu welchen Bedingungen, steht am jeweiligen Lokal.
Hinterlegt sind sowohl ein Parkplatz vor Ort als auch Stellplätze am Straßenrand, beide kostenpflichtig. Kostenfreies Parken ist nicht ausgewiesen, wer mit dem Auto anreist, sollte das einplanen.
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