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SehenswürdigkeitZur Öffnung um 9 Uhr am ruhigsten — voll wird es gegen 13 Uhr.
Landschaftsgarten mit historischen Gebäuden, die aus ganz Japan hierher versetzt wurden – inklusive einer Pagode aus Kyoto.
Die dreistöckige Pagode aus dem 15. Jahrhundert ist das, worüber Besucher hier weit häufiger sprechen als über alles andere – sie steht in den Rezensionen des Gartens ganz oben, mit deutlichem Abstand zu jedem anderen Motiv. Ein Seidenhändler legte den Sankei-en um 1900 an und ließ dafür siebzehn historische Bauwerke aus Kyoto, Kamakura und den Bergen abtragen und hier wieder aufbauen, darunter eben jene Pagode und ein Bauernhaus mit Gasshō-Dach. Dass ein Kaufmann und kein Fürst hinter der Anlage steht, ist selbst ein wiederkehrendes Thema in den Bewertungen, ebenso die immer wieder genannte Jahreszahl 1906.
Der zweite große Erzählstrang ist die Jahreszeit. Lotos, Herbstfärbung und Kirschblüte kommen in den Bewertungen jeweils gesondert vor, und viele Besucher beschreiben den Garten ausdrücklich als Anlage der vier Jahreszeiten – dieselben Wege wirken im Sommer über dem Wasser anders als im November. Diskutiert wird sogar der genaue Moment des Aufblühens, also die Frage, wann eine Blüte tatsächlich offen steht und wann man zu früh oder zu spät kommt.
Mehrere der versetzten Gebäude sind als wichtiges Kulturgut eingestuft – ein Status, den die Bewertungen eigens erwähnen. Auch die Teehäuser sind dort ein wiederkehrendes Thema, deutlich seltener aber als Pagode und Blütezeiten. Die Anlage ist weitläufig, mit Teichen und Hügeln, und selbst zur Kirschblüte erstaunlich ruhig, weil sie abseits der Bahnlinien liegt.
Geöffnet ist täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr. Der Eingang ist rollstuhlgerecht, und es gibt eigens ausgewiesene barrierefreie Stellplätze. Geparkt wird kostenpflichtig – auf dem eigenen Parkplatz ebenso wie an der Straße –, und vor Ort kann mit Debitkarte gezahlt werden. Bei Google steht der Garten bei 4,4 von 5 Sternen aus über 7.800 Bewertungen.
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Weil sie hierher versetzt wurden. Der Seidenhändler, der die Anlage um 1900 anlegte, ließ siebzehn historische Bauten aus Kyoto, Kamakura und den Bergen abtragen und im Garten wieder aufbauen – darunter die dreistöckige Pagode aus dem 15. Jahrhundert und ein Bauernhaus mit Gasshō-Dach.
Sie ist der klare Schwerpunkt aller Besucherberichte: kein anderes Motiv des Gartens wird annähernd so oft angesprochen. Das Bauwerk stammt aus dem 15. Jahrhundert und gehört zu den siebzehn Gebäuden, die für den Garten von ihrem ursprünglichen Standort hierher versetzt wurden.
Der Garten wird ausdrücklich als Anlage der vier Jahreszeiten wahrgenommen, und drei Zeitpunkte werden von Besuchern besonders oft hervorgehoben: die Kirschblüte im Frühjahr, der Lotos im Sommer und die Herbstfärbung. Eine falsche Jahreszeit gibt es insofern nicht – die Anlage sieht in jeder anders aus.
Ja, ungewöhnlich ruhig für die Saison. Das liegt an der Lage: Der Garten liegt abseits der Bahnlinien, wird also seltener spontan angesteuert als zentraler gelegene Blütenorte. Wer im Frühjahr Abstand von den großen Menschenmengen sucht, ist hier richtig.
Mehrere der versetzten Bauten sind als wichtiges Kulturgut eingestuft, ein Punkt, den Besucher in ihren Berichten eigens erwähnen. Der Garten ist damit weniger reine Parkanlage als Sammlung erhaltener Architektur, die an einem Ort zusammengeführt wurde.
Zahlungen mit Debitkarte sind vor Ort möglich. Für das Parken sollte man ohnehin Geld einplanen: Sowohl der eigene Parkplatz als auch die Stellplätze an der Straße sind kostenpflichtig.
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