Sankei-en
Sehenswürdigkeit

Sankei-en

4.4
Wann es leer istaus 7.839 Google-Bewertungen

Zur Öffnung um 9 Uhr am ruhigsten — voll wird es gegen 13 Uhr.

Landschaftsgarten mit historischen Gebäuden, die aus ganz Japan hierher versetzt wurden – inklusive einer Pagode aus Kyoto.

Die dreistöckige Pagode aus dem 15. Jahrhundert ist das, worüber Besucher hier weit häufiger sprechen als über alles andere – sie steht in den Rezensionen des Gartens ganz oben, mit deutlichem Abstand zu jedem anderen Motiv. Ein Seidenhändler legte den Sankei-en um 1900 an und ließ dafür siebzehn historische Bauwerke aus Kyoto, Kamakura und den Bergen abtragen und hier wieder aufbauen, darunter eben jene Pagode und ein Bauernhaus mit Gasshō-Dach. Dass ein Kaufmann und kein Fürst hinter der Anlage steht, ist selbst ein wiederkehrendes Thema in den Bewertungen, ebenso die immer wieder genannte Jahreszahl 1906.

Der zweite große Erzählstrang ist die Jahreszeit. Lotos, Herbstfärbung und Kirschblüte kommen in den Bewertungen jeweils gesondert vor, und viele Besucher beschreiben den Garten ausdrücklich als Anlage der vier Jahreszeiten – dieselben Wege wirken im Sommer über dem Wasser anders als im November. Diskutiert wird sogar der genaue Moment des Aufblühens, also die Frage, wann eine Blüte tatsächlich offen steht und wann man zu früh oder zu spät kommt.

Mehrere der versetzten Gebäude sind als wichtiges Kulturgut eingestuft – ein Status, den die Bewertungen eigens erwähnen. Auch die Teehäuser sind dort ein wiederkehrendes Thema, deutlich seltener aber als Pagode und Blütezeiten. Die Anlage ist weitläufig, mit Teichen und Hügeln, und selbst zur Kirschblüte erstaunlich ruhig, weil sie abseits der Bahnlinien liegt.

Geöffnet ist täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr. Der Eingang ist rollstuhlgerecht, und es gibt eigens ausgewiesene barrierefreie Stellplätze. Geparkt wird kostenpflichtig – auf dem eigenen Parkplatz ebenso wie an der Straße –, und vor Ort kann mit Debitkarte gezahlt werden. Bei Google steht der Garten bei 4,4 von 5 Sternen aus über 7.800 Bewertungen.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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ca. 1,5 Std.
Dauer
4,4
Bewertung
Garten
Typ

Öffnungszeiten

Montag09:00–17:00
Dienstag09:00–17:00
Mittwoch09:00–17:00
Donnerstag09:00–17:00
Freitag09:00–17:00
Samstag09:00–17:00
Sonntag09:00–17:00
01Pagoda

2350 Mal in Google-Rezensionen erwähnt

02Lotus

472 Mal in Google-Rezensionen erwähnt

03Fall Colors

419 Mal in Google-Rezensionen erwähnt

04Sakura

238 Mal in Google-Rezensionen erwähnt

05Four Seasons

192 Mal in Google-Rezensionen erwähnt

06Tea Houses

106 Mal in Google-Rezensionen erwähnt

Warum stehen Bauwerke aus Kyoto und Kamakura in einem Garten in Yokohama?

Weil sie hierher versetzt wurden. Der Seidenhändler, der die Anlage um 1900 anlegte, ließ siebzehn historische Bauten aus Kyoto, Kamakura und den Bergen abtragen und im Garten wieder aufbauen – darunter die dreistöckige Pagode aus dem 15. Jahrhundert und ein Bauernhaus mit Gasshō-Dach.

Was macht die Pagode zum meistbesprochenen Bauwerk der Anlage?

Sie ist der klare Schwerpunkt aller Besucherberichte: kein anderes Motiv des Gartens wird annähernd so oft angesprochen. Das Bauwerk stammt aus dem 15. Jahrhundert und gehört zu den siebzehn Gebäuden, die für den Garten von ihrem ursprünglichen Standort hierher versetzt wurden.

Zu welcher Jahreszeit lohnt sich der Besuch am meisten?

Der Garten wird ausdrücklich als Anlage der vier Jahreszeiten wahrgenommen, und drei Zeitpunkte werden von Besuchern besonders oft hervorgehoben: die Kirschblüte im Frühjahr, der Lotos im Sommer und die Herbstfärbung. Eine falsche Jahreszeit gibt es insofern nicht – die Anlage sieht in jeder anders aus.

Bleibt es auch zur Kirschblüte ruhig?

Ja, ungewöhnlich ruhig für die Saison. Das liegt an der Lage: Der Garten liegt abseits der Bahnlinien, wird also seltener spontan angesteuert als zentraler gelegene Blütenorte. Wer im Frühjahr Abstand von den großen Menschenmengen sucht, ist hier richtig.

Sind die historischen Gebäude im Garten offiziell geschützt?

Mehrere der versetzten Bauten sind als wichtiges Kulturgut eingestuft, ein Punkt, den Besucher in ihren Berichten eigens erwähnen. Der Garten ist damit weniger reine Parkanlage als Sammlung erhaltener Architektur, die an einem Ort zusammengeführt wurde.

Kann ich vor Ort mit Karte zahlen?

Zahlungen mit Debitkarte sind vor Ort möglich. Für das Parken sollte man ohnehin Geld einplanen: Sowohl der eigene Parkplatz als auch die Stellplätze an der Straße sind kostenpflichtig.

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4,47.839 Bewertungen · Google
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Worüber Gäste sprechen
pagoda 2350lotus 472fall colors 419sakura 238four seasons 192tea houses 106important cultural property 76businessman 67
06 — Bewertungen

Was Gäste
tatsächlich sagen.

7.839 Bewertungen · Quelle: Google
4,4
von 5,0

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