Die kurze Antwort
Der Außenmarkt von Tsukiji ist geblieben, auch nachdem die Auktionen nach Toyosu zogen – Gassen voller Stände zum Durchprobieren.
Tamagoyaki am Spieß, gegrillte Jakobsmuscheln, Seeigel auf die Hand – der Außenmarkt von Tsukiji ist ein Ort, an dem man sich durch die Gassen isst. Als der Fischgroßhandel 2018 nach Toyosu umzog, blieb er an Ort und Stelle, und genau hier spielt sich seither das ab, was Besucher herführt. Offiziell ist das Areal im Bezirk 4 Chome Tsukiji weiterhin ein Großmarkt; für Reisende ist es vor allem eine dicht gepackte Essmeile.
Street Food ist hier die Hauptsache, dazu Kaisendon und die Fischhändler selbst. An ihren Theken geht es um Thunfisch und um Frische.
Auffällig ist, wie oft die Auktion noch Thema ist – obwohl sie mit dem Großhandel nach Toyosu gezogen ist. Wer sie am Außenmarkt sucht, sucht vergeblich. Auch Warteschlangen werden erwähnt, allerdings deutlich seltener als das Essen. Zwischen den Imbissständen liegen Läden für Messer, Trockenfisch und Keramik, sodass sich der Rundgang nicht im Probieren erschöpft.
Am besten kommt man vormittags, denn viele Stände schließen früh am Nachmittag; der Sonntag ist die ruhigste Variante mit reduziertem Angebot. Parkhaus und Parkplatz gibt es vor Ort, beide kostenpflichtig. Eingang, Stellplätze und Toiletten sind als rollstuhlgerecht ausgewiesen.
Die meisten Gerichte werden frisch am Stand zubereitet und gleich dort gegessen.
Die engen Gassen sind fast immer voll, zum Schlendern braucht es Geduld.
Günstig ist der Markt nicht, die Preise richten sich an Touristen.
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Fragen
Nein. Die Auktionen gehörten zum Fischgroßhandel, der 2018 nach Toyosu umgezogen ist. Am Außenmarkt finden sie nicht mehr statt – geblieben sind die Stände, die Läden und das Essen.
Street Food dominiert die Bewertungen mit weitem Abstand, danach folgen Kaisendon und die Fischhändler. Auch Thunfisch, Frische und der Markt als Sehenswürdigkeit werden oft genannt. Die Themenliste beschreibt damit ziemlich genau, was den Ort ausmacht: essen, schauen, weitergehen.
Vormittags. Viele Stände schließen bereits früh am Nachmittag, wer spät kommt, findet entsprechend weniger vor. Für den Markt gilt dabei die einfache Regel: je früher, desto vollständiger das Angebot.
Der Sonntag ist die ruhigste Variante, dafür aber mit reduziertem Angebot. Wer Gedränge meiden will, fährt damit gut; wer die volle Auswahl an Ständen sehen möchte, sollte einen anderen Tag wählen.
Vereinzelt bildet sich an einem Stand eine Schlange, prägend für den Besuch am Außenmarkt ist das Anstehen aber nicht.
Ja. Zwischen den Imbissen liegen Läden für Messer, Trockenfisch und Keramik. Der Markt eignet sich damit auch für einen Einkaufsbummel und nicht nur für einen Streifzug von Happen zu Happen.
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