Die kurze Antwort
Einer der drei berühmtesten Landschaftsgärten Japans – Teiche, Steinlaternen und im Winter die Seilkegel an den Kiefern.
Kein Bild steht so für diesen Garten wie yukitsuri: die Strohseile, mit denen im Winter die Äste der Kiefern von Bambuspfählen abgespannt werden, damit sie unter dem schweren Schnee nicht brechen. Für viele ist das der Grund, im Winter herzukommen. Der Name bedeutet Garten der sechs Eigenschaften, weil er alle Merkmale vereint, die ein vollkommener Garten haben soll.
Über 200 Jahre ist die Anlage gewachsen, und sie zeigt in jeder Jahreszeit etwas anderes: Pflaumenblüte im Februar, Kirschblüte im Frühling, Iris im Juni, rotes Laub im November, dazwischen das frische Grün. Wer nur ein Zeitfenster im Jahr hat, trifft mit Frühling oder Winter die beiden stärksten Perioden.
Einzelne Punkte im Garten haben eigene Namen: der Kasumiga-ike-Teich, die Neagari-no-Matsu – die Kiefer mit den hochstehenden, freigelegten Wurzeln – und die Steinlaternen. Direkt nebenan liegt die Burg von Kanazawa; beides zusammen füllt einen Vormittag.
Geöffnet ist täglich von 07:00 bis 18:00 Uhr. Der Eingang ist rollstuhlgerecht, und es gibt ausgewiesene Behindertenparkplätze. Parken ist kostenpflichtig, sowohl auf dem Parkplatz als auch am Straßenrand.
Die Anlage ist deutlich größer, als sie am Eingang wirkt – Gartenfreunde sollten einen halben Tag einplanen.
In den Teehäusern im Garten lässt sich eine Teezeremonie gesondert buchen.
Neben Kreditkarte werden auch IC-Verkehrskarten und PayPay akzeptiert.
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Umgebung · Kenroku-en
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Fragen
Kenroku-en bedeutet Garten der sechs Eigenschaften. Der Name verweist darauf, dass die Anlage alle Merkmale vereint, die ein vollkommener Garten nach klassischem Verständnis haben soll.
Ja. Die Anlage ist auf den Wechsel der Jahreszeiten angelegt: Im Juni blüht die Iris, im November färbt sich das Laub rot, und das frische Grün gehört ebenfalls zu den Themen, die Besucher regelmäßig ansprechen. Die Kiefern als prägende Bepflanzung sind ganzjährig da.
Ja. Akzeptiert werden Kreditkarten sowie die in Japan üblichen E-Payment-Dienste PayPay, au PAY und V-Money; auch Transit-IC-Karten lassen sich einsetzen.
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