Albufeira ist der Ort, an dem die Algarve am lautesten feiert und zugleich am charmantesten beginnt. Seine Wurzeln liegen in einem weißen Fischerdorf, das sich vom Atlantik die Hänge hinaufzieht. In der Cidade Velha, der Altstadt, klettern gekalkte Gassen vom Hafen hinauf, und durch einen alten Tunnel gelangt man direkt an den Strand. Auf der Praia dos Pescadores, dem Fischerstrand, liegen bis heute bunte Boote im Sand – ein Bild, das an die Vergangenheit erinnert, bevor der Tourismus kam. Nur wenige hundert Meter weiter taktet ein ganz anderer Rhythmus den Sommer. Rund um die Praia da Oura zieht sich die sogenannte Strip, eine dichte Meile aus Bars, Clubs und Restaurants, die Albufeira den Ruf der Partyhauptstadt der Algarve eingebracht hat. Wer das Nachtleben sucht, ist hier richtig; wer Ruhe will, hält sich an die Altstadt und die weiter entfernten Strände. Genau diese Doppelnatur macht Albufeira aus. Die Küste rundherum gehört zu den schönsten der Algarve: ockerrote Sandsteinklippen, von Wind und Wasser ausgewaschene Felsformationen, Grotten und kleine Buchten, die man nur über Treppen oder vom Wasser aus erreicht. In Olhos de Água sprudeln Süßwasserquellen direkt am Strand durch den Sand, und an der Praia de Santa Eulália fallen die Klippen besonders eindrucksvoll ab. Kulinarisch dreht sich vieles um das Meer: gegrillte Sardinen, Cataplana und frische Meeresfrüchte gehören in jedes Restaurant. Albufeira ist damit ein Ort für viele Reisetypen zugleich – Familien, Strandurlauber, Feiernde und alle, die das alte Fischerdorf hinter der modernen Fassade noch erkennen wollen.




